Di, 21. November 2017

Killerin auf der Spur

05.01.2009 16:33

13 Coups in OÖ - Soko jagt Phantom-Mörderin

Auch eine Linzer Soko jagt die mysteriöse Phantom-Killerin, die nicht nur bei 13 Einbrüchen in Oberösterreich ihre weiblichen DNA-Spuren hinterlassen hat, sondern auch bei sechs Mordfällen in Deutschland.

Und nun auch noch bei einem siebenten Todesdrama, einem Kriminalrätsel: Ob die 49-jährige Krankenschwester Diana Pawlenko in Heilbronn (D) in einem Bach ertrunken ist oder ertränkt wurde, können die Gerichtmediziner nicht mehr feststellen.

Mordversuch wäre als Selbtmord durchgegangen
Der Mordversuch jenes gefassten Serientäters Sebastian G. (25) aus Biberbach (NÖ), der sein erstes Sexopfer (18) über eine zehn Meter hohe Brücke in den einen Meter tiefen Mulde-Fluss (D) stieß, macht die Fahnder nachdenklich: Wäre die Frau ertrunken, wäre dieser Mord ungeklärt geblieben, als Selbstmord durchgegangen, sagt nun ein Linzer Ermittler zum Heilbronner Kriminalrätsel: "Dort war im Fiat Panda, welcher einer ertrunkenen oder ertränkten Krankenschwester gehörte, eine DNA-Spur der Phantom-Killerin gefunden worden."

Meistgesuchte Verbrecherin
Das ist der 38. genetische Fingerabdruck der meistgesuchten Verbrecherin: Sie soll zwei Raubmorde verübt, drei Autohändler umgebracht und in Heilbronn die Polizistin Michelle Kiesewetter (22) erschossen sowie deren Kollegen Martin Arnold (24) lebensgefährlich verletzt haben.

Augenzeuge nur in einem Fall
Nur in einem einzigen Fall gibt es Augenzeugen, eine Personenbeschreibung und ein Phantombild eines Einbrechers, der alleine am Tatort gesehen wurde: Ein jüngerer dunkelhäutiger Mann mit einem Kinnbart und weiblichem DNA-Code? Ein Transsexueller?

150.000 Euro Kopfgeld
Die Linzer Soko konnte zwar vier slowakische, serbische und polnische Komplizen ausforschen, aber keiner kennt oder nennt eine Frau in ihrer Bande. Obwohl für einen zielführenden Hinweis auf die gesuchte Killerin inzwischen 150.000 Euro Belohnung ausgesetzt sind.

Symbolbild

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