Mo, 18. Dezember 2017

Sechs Tage Irrflug

02.01.2009 10:40

Familie feiert in Paris, Koffer in Afghanistan

Eine britische Familie hat Weihnachten in Paris gefeiert und sich schon bei der Ankunft mächtig ärgern müssen, als nur einer von zwei Koffern in Frankreich angekommen war. Bei ihrer Heimkehr am Neujahrstag stellte die Familie dann verblüfft fest, dass ihr Gepäck die Feiertage in Afghanistan verbracht hatte. Wie der Koffer in den Nahen Osten und wieder zurück gelangen konnte, ist jedoch allen Beteiligten ein Rätsel.

David und Marie Bennett aus Brockenhurst bei Southampton im Südosten Englands waren mit ihren beiden Kindern über Weihnachten in die französische Hauptstadt geflogen, wie der "Guardian" am Donnerstag berichtete. Ein Koffer schaffte es auch nach Paris, ein zweiter mit sämtlichen Kleidungsstücken und Geschenken für die Kinder kam jedoch nicht an. Der Familie blieb nichts anderes übrig, als das Beste aus der Situation zu machen.

Erst nachdem die Familie wieder zu Hause war, erfuhr sie, wie weit ihr Gepäckstück in der Zeit gereist war: In Southampton landete der Koffer nach sechs Tagen Irrflug mit einem Anhänger mit dem internationalen Flughafencode "FAH". Airportmitarbeiter fanden heraus, dass das Kürzel für die Stadt Farah in Afghanistan steht.

Kein Direktflug nach Farah möglich
Wie der Koffer dort hinkam, bleibt allerdings allen Beteiligten ein Rätsel: Weder der Pariser Großflughafen Charles de Gaulle noch Southampton haben eine Direktverbindung nach Farah. "Der Koffer muss wohl über irgendeine Rutsche direkt nach Afghanistan gekommen sein", scherzte Besitzer David Bennett.

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