So, 21. Jänner 2018

Liebeserklärung

30.12.2008 16:54

Die "ländliche Liaison" der Carla Bruni

Geht es nach den Plänen eines französischen Bürgermeisters, dann könnte Carla Bruni bald eine neue Partnerschaft eingehen. Verkuppelt werden soll jedoch nicht die französische Präsidentschaftsgattin, zwei Gemeinden sollen "heiraten": das französische Dorf „Carlat“ und die italienische Ortschaft „Bruni“.

Um der französischen First Lady auf ironische Weise die Ehre zu erweisen, will sich das französische Dorf Carlat (Carla ausgesprochen) in der Auvergne mit der italienischen Ortschaft Bruni "verschwestern". Wie der Bürgermeister von Carlat erklärte, habe er dem Bürgermeister von Bruni nahe Turin den Vorschlag zu einer Partnerschaft gemacht. Und das, obwohl er Kommunist sei und damit nicht unbedingt immer die Ansichten von Staatspräsident Nicolas Sarkozy teile. Die Partnerschaft "Carlat-Bruni" sei in erster Linie als ein "Augenzwinkern für die Premiere Dame Frankreichs" zu verstehen.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet
Eine Partnerschaft – auch unter Städten – müsse jedoch wohl überlegt sein. Gab es doch auch gleichnamige Orte in Österreich, Portugal, der Schweiz und in den USA, die ebenfalls für eine Partnerschaft in Frage gekommen wären. Warum sich die französische Gemeinde dann doch für das italienische Dorf Bruni entschieden hat, erklärt sich aus den italienischen Wurzeln der französischen Präsidentschaftsgattin und den regionalen Gemeinsamkeiten der beiden Orte:  "Ich habe nicht auf die politische Couleur von Brunis Bürgermeister geachtet, aber alle Voraussetzungen stimmen, damit wir uns verstehen: Es ist ein Dorf von Bergbewohnern, sie produzieren gute regionale Produkte und sie haben eine starke folkloristische Kultur genau wie wir", sagte Carlats Bürgermeister Alain Cousin.

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