Fr, 24. November 2017

Anarchie in Alaska

26.12.2008 10:05

„Snowzilla“ trotz Verbot über Nacht „erschienen“

"Snowzilla" lässt sich nicht unterkriegen. Trotz behördlichen Verbotes in Alaskas Hauptstadt Anchorage ist der mehr als sieben Meter hohe Riesenschneemann heuer wieder "erschienen". Seine früheren Erbauer, die Familie von Billy Powers, streiten jegliche Mitwirkung an den offenbar über Nacht in ihren Vorgarten geratenen Schneemassen ab.

In den letzten drei Jahren errichteten die Powers in Anchorage immer vor kurz Weihnachten ihren Riesenschneemann. Familien aus der ganzen Stadt kamen, um sich das weiße Monstrum anzusehen. Doch dieses Jahr verboten die Behörden die Errichtung des Ungetüms, weil sich Nachbarn durch den Ansturm von Schaulustigen gestört fühlten und "Snowzilla" außerdem ein Sicherheitsrisiko darstelle.

Jetzt steht er doch wieder da - und kam offenbar über Nacht am Heiligen Abend. "Es ist einfach passiert. Wir haben damit nichts zu tun", meinte Billy Powers gegenüber der Associated Press. Der Familienvater befindet sich seit längerem nicht nur wegen "Snowzilla" in einem Kleinkrieg mit den konservativen Verwaltungsbehörden in Anchorage. Über 100.000 Dollar an Strafen seien bereits über ihn verhängt worden. Powers prozessiert gegen jede einzelne.

Erster "Snowzilla" war fünf Meter hoch
Die insgesamt neunköpfige Familie baute 2005 erstmals einen "Snowzilla", damals knapp fünf Meter hoch. Schon bald war der Riesenschneemann Stadtgespräch und zog Dutzende Schaulustige an. In den folgenden Jahren besuchten immer mehr Menschen die regionale Sehenswürdigkeit - sehr zum Ärger der Nachbarn, die sich durch die vielen Autos und Menschen belästigt fühlten.

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