Mo, 11. Dezember 2017

Brückenstreit

02.12.2008 16:37

Härte auf der Brücke: Linz gegen Denkmalamt

Nicht nur draußen wirds kälter - auch das Klima zwischen Stadt Linz und dem Bundesdenkmalamt (BDA) wird frostig. Grund ist die Unter-Schutz-Stellung der Nibelungenbrücke und der beiden Finanzamtsgebäude - weshalb alle geplanten Änderungen schwierig werden.

Die Einsprüche der Stadt wurden in 1. Instanz abgelehnt. Das rot-weiß-karierte Linz09-Büro im Finanzamtsgebäude Ost war kein Problem, gabs doch kaum bauliche Änderungen.

"Anders schauts wegen des geplanten Umzugs der Kunstuni in das Gebäude aus. Denn zuvor muss der Innenraum adaptiert werden, wofür ein Architektenwettbewerb vorbereitet wurde. Da waren auch Vertreter des Denkmalamtes dabei, die nichts dagegen hatten. Doch kurz nach der Sitzung wurde das Gebäude plötzlich unter Schutz gestellt", ist SP-Planungsstadtrat Klaus Luger sauer. Weshalb die Stadt Protest eingelegt hat - der in in erster Instanz abgewiesen wurde, da es laut BDA im Bereich der Brückenkopfgebäude eine hohe Dichte und Aussagekraft der zeittypischen handwerklichen Details gibt.

Und auch der Einspruch gegen den Schutz der Nibelungenbrücke wurde vom Denkmalamt abgewiesen. Was für Mobilitätsstadtrat Jürgen Himmelbauer kein Problem ist. Er wird am 12. Jänner im Mobilitätsausschuss seinen Vorschlag für eine einseitige Verbreiterung der linken Brückenseite präsentieren: Bei Vorgesprächen waren Vertreter des Denkmalamtes dabei, die hatten nichts dagegen. Was Luger anders sieht: "Es gibt keine verbindliche Zusage, dass ein Zubau erlaubt ist..."

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