Sa, 25. November 2017

Die Angst geht um

30.11.2008 18:09

Oberösterreicher fürchten um ihre Jobs

Die Angst um Jobs und Wirtschaftslage in Zeiten der Finanzmarkt-Turbulenzen lässt die Oberösterreicher - so wie krisengeschüttelte Banken - nach dem Staat rufen: Bei den Pensionen und der Gesundheitsversorgung vertraut nach der brandneuen Ifes-Umfrage jeweils eine Mehrheit auf Garantien durch die öffentliche Hand.

Wie die OÖ-"Krone" berichtete, hat das Meinungsforschungsinstitut in den vergangenen beiden Wochen 800 Oberösterreicher nach ihrer Einschätzung der Wirtschaftslage gefragt und dabei herausgefunden, dass sich 83 Prozent Sorgen um die Sicherheit der Arbeitsplätze machen. 77 Prozent erwarten, dass die Teuerung noch stärker wird.

Wie es angesichts der Krise mit den Pensionen und dem sanierungsbedürftigen Gesundheitssystem weitergehen soll, wollten die von der Landes-SP beauftragten Meinungsforscher ebenfalls wissen. Der Muster-Antwort "Die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung kann letzten Endes nur der Staat garantieren" stimmten 45 Prozent der Befragten sehr und 28 Pozent etwas zu. Weniger glaubten das 18% und gar nicht nur acht Prozent.

Nicht ganz so hoch, aber mit insgesamt 67 Prozent Zustimmung ebenfalls klar in der Mehrheit ist das Vertrauen in die staatliche Pension. Dass sie die sicherste Form der Vorsorge sei, haben 39 Prozent der Befragten sehr und 28 Prozent etwas bestätigt.
 Ein Teil der Daseinsvorsorge ist auch die Stromversorgung, zu der Ifes die einzige parteipolitische Frage stellte: Ob "die SP mit ihrem Kampf gegen den Börsegang der Energie AG das Schlimmste verhindert hätte". 39 Prozent stimmten sehr, 28 etwas zu.

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