Sa, 25. November 2017

Bester Freund

01.12.2008 10:30

Golden Retriever beliebteste Hunderasse

Hunde verdienen den Titel "bester Freund des Menschen" offenbar zurecht. Die Liebe zum Tier, eine Erweiterung der Familie und die Suche nach einem Begleiter für Spaziergänge sind für Herrchen und Frauchen in Österreich die wichtigsten Gründe, sich einen Vierbeiner anzuschaffen. Viele werden das auch diese Weihnachten wieder tun – und vermutlich wird es ein Golden Retriever sein. Der liebenswürdige Familienhund ist nämlich der beliebteste Hund Österreichs.

Aber auch Schäferhunde, Labradore und Malteser zählen zu gefragtesten Rassen. Zu diesem Ergebnis kam ein Marketagent-Umfrage.

Hundebsitzer gehen zweimal täglich Gassi
Der Großteil der Hundebesitzer geht mit dem Bello mindestens zweimal täglich Gassi, viele (43 Prozent) verbringen dabei bis zu einer oder eineinhalb Stunden in der freien Natur. Sechs Prozent machen laut der Umfrage gar keine Spaziergänge mit ihrem Liebling. Großzügig sind einige Hundebesitzer bei den Ausgaben: Pro Monat werden im Durchschnitt 40 Euro für Futter verwendet. Rund 13 Prozent geben dafür 100 Euro oder mehr aus - ein Drittel hält seine Hunde für heikel.

Hund bekommt Spielzeug geschenkt
63 Prozent kaufen für ihren Hund Spielzeug (als Weihnachtsgeschenke sind Kauknochen und Plüschtiere beliebt). Knapp die Hälfte hat eine Versicherung für den Hund abgeschlossen und gibt Geld für Pflegeprodukte aus. Rund zehn Prozent bringen ihren Vierbeiner in den Frisiersalon, knapp fünf Prozent kaufen Hundebekleidung. Für den Tierarzt werden im Jahr etwa 150 Euro ausgegeben.

Vierbeiner ist ein Familienmitglied
Rund 70 Prozent legten sich ihren Hund aus Tierliebe zu, 50 Prozent betrachten ihren Vierbeiner als Familienmitglied. Fast ebenso viele sehen in ihrem Liebling einen Grund öfter nach draußen zu gehen. 24 Prozent kauften sich ihren Vierbeiner "zum kuscheln", 19 Prozent schafften sich ihren Bello zum "persönlichen Schutz" an. Auch um ein notleidendes Tier zu retten oder den eigenen Kindern eine Freude zu machen, entschied sich fast ein Viertel für einen Hund. Als Beschäftigungstherapie (zehn Prozent) oder Mittel gegen Einsamkeit (acht Prozent) sehen die wenigsten ihren Vierbeiner. Rund 500 Besitzer zwischen 20 und 69 Jahren wurden befragt.

Frauen mögen Rassehunde
Mischlinge und Rassehunde sind laut der Umfrage etwa gleich beliebt, letztere finden sich etwas öfter in den heimischen Haushalten und sind bei Frauen beliebter als bei Männern. 37 Prozent haben ihren Vierbeiner bei einem Züchter gekauft. Freunde und Bekannte gelten als zweitwichtigste Quelle (22 Prozent), gefolgt vom Tierheim (17 Prozent). Neun Prozent suchten sich ihren Liebling im Internet aus, nur fünf Prozent erkundigten sich in einer Zoohandlung.

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