Di, 24. Oktober 2017

Vorbild

26.11.2008 16:14

Linzer Handyparken soll von Graz kopiert werden

Unglaublich, aber wahr: Das Linzer Handypark-Modell entpuppt sich als erfolgreich. Zumindest für Graz und Salzburg, die sich bereits eingehend mit dem Linzer Vorbild beschäftigen, um es selbst zu installieren. Und das, obwohl bislang nur ein Betreiber zur Verfügung steht und die Gebühren bislang sehr, sehr teuer sind.

Seit 1. November ist das Bezahlen der Parktickets per Mobiltelefon möglich, bis gestern haben sich 58 Personen dafür auf www.mobil-parken.at registriert. "Mit so vielen haben wir nicht gerech-
net", ist Gerald Schönberger, Leiter des Finanzrechts- und Steueramtes, überrascht.

Teurer Spaß
Zumal nur ein Anbieter zur Verfügung steht, der gesalzene Preise verlangt: Für einmal Parken sind bis zu 49 Cent zusätzlich zur Parkgebühr fällig. Dazu kommt eine Grundgebühr von bis zu fünf Euro pro Monat. Zum Vergleich: Beim System von M-Parking in Wels oder Gmunden werden nur die SMS-Gebühren fällig. Auch das Erinnerungs-SMS für das Ende der Parkzeit kostet in Linz 29 Cent - in Wels und Gmunden hingegen ist es kostenlos.

Tarife sollen günstiger werden
"Die Tarife werden aber in absehbarer Zeit sicher günstiger", meint Schönberger, schließlich gibts bereits zwei weitere Interessenten, die Handyparken in Linz anbieten wollen. Und diese Flexibilität macht das Linzer Plattform-Modell auch für Salzburg und Graz attraktiv. Trotz der hohen Kosten für die Konsumenten. Denn die Stadt kostet das System nur 4.000 Euro ...

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