So, 19. November 2017

Fast durchgeknallt

25.11.2008 17:55

Robbies Fast-Selbstmord bei erstem LSD-Trip

"Ich gehe mal kurz in die Küche, um mich zu erstechen. Willst du eine Tasse Tee?" – Mit diesen denkbar unpassenden Worten ist Robbie Williams als knapp 16-Jähriger beinahe darangegangen, sich von seiner Mutter in den Selbstmord zu verabschieden. Auslöser der ungewöhnlichen Abschiedsszenerie im Hause Williams war ein vorangegangener LSD-Trip des jugendlichen Robbie, der ihn z.B. aus dem Fernsehapparat Fußbälle herausschießen sehen ließ. Diese Episode präsentierte Williams nun in einem weitschweifigen Blogeintrag auf seiner Website, in dem er sich an die "gute alte Zeit" zurückerinnerte, als er noch nicht berühmt war.

Inwiefern man diese Zeit angesichts des Beinahe-Selbstmordes als "gut" bezeichnen kann, erscheint zwar für den Außenstehenden fragwürdig, aber wenn Robbie meint, wird man ihm wohl kaum den Mund verbieten können. Der mit der Boygroup Take That berühmt gewordene Williams gibt nämlich ebenfalls zu, ein außerordentlich paranoider Teenager gewesen zu sein: Ein Teenager, der sich nicht einmal getraut hätte, bei einer Jukebox ein Stück auszuwählen, weil es anderen Gästen in dem Lokal womöglich nicht gefallen könnte.

"... in der Küche von irgendjemandem"
Die erste und beinahe auch letzte Erfahrung mit LSD hatte Robbie jedenfalls in Golden Hill in "der Küche von irgendjemandem. Ich bekam ein kleines Blatt Papier und nahm davon das Acid zu mir." Dann sei die kleine Runde zu einer Tankstelle gefahren, wo man jedoch auf die Polizei getroffen sei. "Shit, dachte ich. Ich will heim!", so Robbies zunehmend ängstliche Gefühlslage an jenem Abend.

Doch auch der vermeintlich sichere Platz zu Hause bei der Mutter erwies sich als nicht sicher genug, um die stärker werdenden Halluzinationen des Teenagers abzuwehren. Spätestens als aus dem Fernseher die bereits erwähnten Fußbälle auf ihn zu schossen, reifte der Entschluss in Robbie, sich zu töten. Einzig seiner Mutter ist es zu verdanken, dass Robbie heutzutage noch unter uns weilt.

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