Di, 17. Oktober 2017

Jetzt wird verkauft

14.11.2008 12:12

Vier Bieter für die Linzer „Tschickbude“

"Wir sondieren derzeit alle Angebote. Unser Plan ist, dass wir bis Ende November eine Entscheidung bekannt geben können", verrät mit Rainer Newald der Sprecher der Austria Tabakwerke. Und läutet damit den Countdown für den Verkauf der "Tschickbude" ein, für die sich neben der Stadt zwei österreichische und ein deutscher Bieter interessieren. Obwohl die Bieterliste top secret ist, sickerte durch, dass die ECE-Gruppe aus Hamburg Interesse haben soll.

Was offiziell nicht bestätigt wird, aber Sprecher Robert Heinemann erklärt: "Linz ist für uns interessant. Aber spruchreif ist noch nichts." Die ECE wurde von Versand-König Werner Otto gegründet und ist als Projektentwickler tätig, wird etwa heute in Prag mit der "Arkády Pankrác" die 100. Einkaufsgalerie eröffnen.

Wobei sich die Stadt - wie berichtet - festgelegt hat, dass in der Tabakfabrik kein Einkaufszentrum entsteht. Weshalb eine Nutzungssperre über das denkmalgeschützte Gebäude, in dem Ende 2009 die Zigarettenproduktion eingestellt wird, gelegt wurde. Andere Vorstellungen hat Arev-Boss Karl Weilharter, der
ebenfalls Interesse bekundete - "wenn uns die ATW akzeptiert." Er würde die Hälfte des rund 70.000 Quadratmeter großen Areals kulturell nutzen, die andere gewerblich. "Das Gebäude ist architektonisch toll, da könnte man viel daraus machen!"

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