So, 17. Dezember 2017

Höllenflug

12.11.2008 12:55

Cockpithaube auf 1.300 Meter weggefetzt

Ein Hobbypilot wäre sicher ins Schwitzen gekommen: Deutschlands Kunstflieger-Hoffnung für das Red Bull Air Race 2009, der 38-jährige Matthias Dolderer, platzte während eines Routinefluges über Obernberg/I. plötzlich die Kabinenhaube. Er landete jedoch sicher mit seiner leicht verletzten Begleiterin am Flughafen Kirchheim/Innkreis.

"Die Splitter sind ihm und der Frau um die Ohren geflogen, aber sie hatten keine argen Verletzungen", berichtet Anton Tonninger, Obmann der Sportflieger Ried-Kirchheim. Red Bull-Kunstflieger Matthias Dolderer aus Tannheim in Deutschland war mit seiner 26-jährigen Schweizer Begleiterin Christina S. in seinem Hochleistungssportflugzeug Extra 300 über Obernberg/I. unterwegs, als es in 1.300 Metern Höhe einen lauten Knall gab. Die durchsichtige Kabinenhaube war geplatzt, mehr als die Hälfte wurde weggerissen!

Flugprofi behält die Nerven
Doch der Flugprofi, der ganz andere Manöver gewohnt ist, behielt die Nerven und landete seine Maschine sicher am Flughafen Kirchheim im Innkreis. Wenig später landeten schon die Mechaniker des Red Bull-Teams aus Salzburg: "Sie brachten gleich eine neue Kabine und montierten sie am Flieger, Dolderer konnte dann gleich wieder starten", erzählt Tonninger.

Die Ursache für den Unfall ist noch unbekannt.

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