Sa, 18. November 2017

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07.11.2008 11:08

1,8 Mio. Euro Schaden durch Finanz-“Dienstleister“

Es klingt fast wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht: Ein 57-jähriger Serbe, der seit fünf Jahren mit einer Schärdinger Unternehmerin liiert ist, soll in den vergangenen beiden Jahren als Finanzdienstleister drei Unternehmen in der Schweiz, Liechtenstein und Schärding Finanzierungen für Großprojekte versprochen haben. Er behauptete, 14 Milliarden Euro zu besitzen, soll aber 1,8 Millionen Euro Schaden angerichtet haben.

Es gilt die Unschuldsvermutung: Laut Polizei soll der Serbe, der sich selbst als Russe bezeichnete und unter diesem Spitznamen in der Innstadt bekannt ist, vom 18. Mai 2006 bis zum 5. November, also dem Tag seiner Verhaftung, als Finanzdienstleister für Großprojekte wie den Bau einer Suppenfabrik Finanzierungen vermittelt haben. Diese Vorhaben bewegten sich alle in einer Größenordnung ab zehn Millionen Euro.

1,8 Millionen kassiert
Der Verdächtige soll für seine Dienste von drei Unternehmen 1,8 Millionen Euro kassiert haben, dann aber die ausgemachte Vermittlung aus nichtigen Gründen verweigert haben. Der 57-Jährige bestreitet alle Vorwürfe. Für ihn könnte es nach bisherigem Ermittlungsstand aber ziemlich eng werden, da er für seinen angeblichen Reichtum gefälschte Fondsbestätigungen vorgelegt haben soll.

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