Mi, 23. Mai 2018

Eishockey-Liga

31.10.2008 23:44

Vienna Capitals feiern 4:2-Sieg über Graz

Die Vienna Capitals haben am Freitag in der 18. Runde der Erste-Bank-Eishockey-Liga einen 4:2-Erfolg über die Graz 99ers gefeiert und sind damit in der Tabelle nach Punkten mit Spitzenreiter HK Jesenice gleichgezogen. Die Slowenen kassierten mit dem 3:4 nach Penaltyschießen bei den Black Wings Linz die dritte Auswärtsniederlage in Serie. Meister Red Bull Salzburg hat nach dem 1:5 vom Donnerstag beim VSV als Dritter zwei Punkte Rückstand (23 Zähler).

Den Vienna Capitals genügte dabei eine durchschnittliche Leistung, um die Graz 99ers 4:2 (0:1, 2:0, 2:1) zu bezwingen. Entgegen dem Spielverlauf gerieten die Capitals im ersten Drittel durch ein Tor des Grazers Mark Brunnegger (17.) in Rückstand. Die Capitals konnten zwar nicht an die starken Leistungen der vergangenen Spiele anknüpfen, drehten das Spiel nach Treffern von Patrick Lebeau (27.), Benoit Gratton (30./PP) und Trevor Gallant (44.) aber dennoch. Jan Ivo (51.) brachte die Gäste zwar noch einmal heran, Lebeau machte aber mit seinem zweiten Treffer in der 59. Minute alles klar.

Black Wings Linz - Jesenice 4:3 i.P. 
Nach drei Niederlagen en suite zeigten die Linzer zu Beginn das, was Trainer Jim Boni gefordert hatte, nämlich mehr Aggressivität und mehr Aktionen vor dem gegnerischen Gehäuse. Aufs Ergebnis schlug sich das in den ersten 20 Minuten zunächst nicht nieder, doch Anfang des Mitteldrittels gingen die Oberösterreicher, die auf Seeley, Helminen und Maier verzichten mussten, durch einen Doppelschlag von Leahy (22.) und Lukas (23.) verdient 2:0 in Führung.

Nach dem Anschlusstreffer durch Razingar (25.) stellte Leahy mit seinem zweiten Tor den alten Vorsprung von zwei Treffern wieder her (35.). Doch im dritten Drittel gerieten die Linzer in einer schnellen und rassigen Partie ins Wanken, die Gäste retteten sich nach zwei Auswärtsniederlagen in Folge dank Treffern von Strömberg (42.) und Rodman (55.) in die Overtime. Dort fiel kein Treffer, Matchwinner im Penaltyschießen war Baumgartner, der als einziger seinen Versuch verwertete.

Olimpija Laibach – KAC 4:2
Der ÖEHV-Rekordmeister, der auf Kapitän Brandner sowie Hager verzichten musste, ging zwar durch Jakobitsch in Führung (8.), doch Banham bestätigte seine Position als Topscorer der Gastgeber, der 33-jährige Kanadier glich im Powerplay aus (19.). Danach sorgten weitere Treffer durch Intranuovo (30.), den Banham vorbereitete, bzw. durch Furey (Powerplay/32.) für die Vorentscheidung. Der Ex-Salzburg-Legionär nützte eine 5:3-Überlegenheit (Harand und Brown saßen auf der Strafbank) zum 3:2. Im Finish nahm der KAC Keeper Swette vom Eis und musste durch Muric einen weiteren Gegentreffer hinnehmen.

Innsbruck - Szekesfehervar 3:1
Nur 800 Zuschauer verirrten sich am Donnerstag in die Innsbrucker Wasserkraftarena. Und die bekamen ein äußerst schwaches Match geboten, in dem die Innsbrucker nach 10:04 Minuten in Führung gingen - bezeichnenderweise nicht durch einen der Stars, sondern durch den 21-jährigen Eigenbauspieler Andreas Hanschitz. Und exakt nach 10:04 Minuten im zweiten Spielabschnitt gelang Csaba Kovacs der verdiente Ausgleich für die Ungarn, nachdem zuvor Hanschitz das 2:0 auf dem Schläger gehabt hatte (31.).

Im Schlussdrittel war es Gerhard Unterluggauer der in Überzahl den Sieg sicherte (56.), nachdem zuvor Hinz und Ofner am ungarischen Schlussmann gescheitert waren. Den 3:1-Endstand fixierte Dustin Johner vier Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Empty-Net-Treffer.

Villacher SV - Salzburg 5:1
Die Heimmannschaft nutzte die anfängliche Lethargie der Salzburger und führten durch zwei satte Schüsse von Kaspitz (5.) und Lanzinger (9./PP) schnell 2:0. Durch ein kurioses Villacher Geschenk gelang den Gästen das 1:2: Ein Rückpass von Scoville rutschte Goalie Prohaska durch die Schoner, der Treffer wurde Koch gutgeschrieben (12./PP).

Im Mitteldrittel überstanden die mit viel Leidenschaft zu Werke gehenden Villacher vier Unterzahlsituationen schadlos und erhöhten durch Elick auf 3:1 (25.). Die Chance zur endgültigen Entscheidung vergab gleich mehrfach Mapletoft, der dreimal in Unterzahl alleine auf Salzburg-Tormann Parise zufuhr und dreimal scheiterte. In den letzten 20 Minuten war der Heimerfolg vor 3.300 Fans nicht mehr in Gefahr, Peintner (58.) und Mapletoft (60./empty net) stellten im Finish noch auf 5:1.

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