Mi, 23. Mai 2018

Heißer Tipp

21.01.2009 15:36

Suppen machen schlank und fit

„Nein, meine Suppe ess ich nicht!“ hat dem Suppenkaspar bekanntlich gar nicht gut getan. Schlanke Mädchen von heute geben aber auch gar nichts mehr auf den alten Zausel und langen gerade bei der heißen Brühe kräftig zu. Denn Fakt ist: Wer vor dem Essen als Unterlage eine gesunde Suppe isst, hat nicht nur etwas für die Figur, sondern auch fürs Immunsystem und Wohlbefinden getan.

Ernährungsexperten sind sich sicher: Wer ohne Hungern Kilos verlieren möchte, sollte bei der Hauptmahlzeit als Vorspeise eine kalorienarme Suppe essen. In einer Studie senkte der Verzehr einer Gemüsesuppe vor dem Hauptgang die insgesamt aufgenommene Kalorienmenge der Teilnehmer um 20 Prozent. Dabei war egal, ob die Zutaten der Suppe püriert oder klein geschnitten waren.

Für alle, die immer hungrig nachhause kommen und dann bis das essen fertig ist, viel naschen, ist es auch einer guter Tipp, sich schnell eine Suppe warm zu machen. Sie dämpft das erste Hungergefühl und man hält bis zur Hauptmahlzeit länger durch.

Suppe entschleunigt
Suppen können aber noch viel mehr! Sie fördern auch ein langsames und damit  figurfreundliches  Esstempo. So ein genussvolles „Suppenpäuschen“ streichelt außerdem unsere Seele. Wer sich regelmäßig ein Tässchen gönnt, wird merken, dass der Stress ein wenig nachlässt und uns dabei hilft, das Leben ein wenig zu entschleunigen, Löffel für Löffel.  

Suppen-Immunpower
Suppen sind dazu geeignet, dass wir auf sehr einfache Weise, viele wertvolle Nährstoffe zu uns nehmen und – mit der richtigen Suppe – unsere Gesundheit fördern können.

Die gute alte Hühnersuppe, die schon von unseren Großmüttern in Grippe-Zeiten gekocht wurde, ist so ein Beispiel dafür.

Doch Hühnersuppe hilft nicht nur, Erkältungs-Symptome zu bekämpfen und schneller gesund zu werden, auch Menschen mit hohem Blutdruck können von ihr profitieren. So haben japanische Wissenschaftler gerade erst entdeckt, dass die Brühe auch helfen kann, den Blutdruck zu senken. Vorausgesetzt, es werden Hühnerbeine mitgekocht. Eine Brühe allein aus anderen Teilen des Huhns - zum Beispiel nur der Brust - soll nicht so wirkungsvoll sein.

Tomatensuppe satt
Wer  regelmäßig eine Tomatensuppe isst, kann damit das Immunsystem in Schwung bringen. Der in Tomaten enthaltene rote Farbstoff Lykopin regt die Bildung von T-Helferzellen in unserem Körper an, die Krankheitserreger bekämpfen. Außerdem wird dem Lykopin eine krebshemmende Wirkung nachgesagt. Das besondere an dem Stoff ist außerdem, dass er erst wirklich wirksam wird, wenn die Tomaten zum Beispiel zu einer Suppe verkocht werden.

Mit Nudeln, knackigem Gemüse oder Reis als Einlage, wird eine Tomatensuppe zu einer kleinen, feinen und kalorienarmen Hauptmahlzeit.

Kürbissuppe für die Prostata
Gerade im Herbst und Winter kann eine gute Kürbissuppe unserem Körper wertvolle Dienste erweisen. Das Fruchtfleisch enthält viele Vitamine und Mineralien wie Beta-Carotin und Kalium. Außerdem ist eine Kürbissuppe, so man bei der Zubereitung auf die Zugabe von Schlagobers verzichtet, äußerst kalorienarm. 100 Gramm Kürbis haben nur etwa 25 Kilokalorien. Wird die Suppe mit Kürbiskernen serviert, erhält der Körper außerdem Enzyme, die der männlichen Prostata zugute kommen.

Das beste Wintergemüse in der Suppe
Grünkohl ist vermutlich das wertvollste aller Wintergemüse, weil er viel von den Schutzvitaminen C und E, aber auch Karotin, Eisen und Kalzium enthält. Wer häufig Kohlgerichte, zum Beispiel eine Suppe aus verschiedenen Gemüsen und Kohl genießt, profitiert außerdem von den vielen enthaltenen Ballaststoffen.

Wer wenig Zeit hat, kann ruhig auch einmal zu Fertigsuppen aus dem Kühlregal oder zu Packerlsuppen greifen. Man sollte aber darauf achten, dass der Salzgehalt und der Zusatz von Geschmacksverstärkern nicht zu hoch sind.

Tipp: Viele tolle Suppenrezepte findest du in der Infobox!

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