Mi, 23. Mai 2018

Politik ist gefordert

30.10.2008 14:54

Tierschützer warnen vor neuen "Transporten"

Gleich 137 Welpen waren Ende September, siehe Infobox, aus einem illegalen Hundetransport auf die Grazer "Arche Noah" "eingestürzt". Jetzt zog man Bilanz über die Handhabung der Situation. Und es wurden Forderungen gestellt: Es werden nämlich neue illegale Transporte befürchtet...

"Es war ein Ansturm, der für ein Tierheim, das schon überbelegt ist, schwer zu bewältigen ist", so Arche-Manager Stefan Moser. "Aber wir haben es bestens geschafft."

Große Nachfrage
Erst kürzlich flogen aber weitere illegale Welpentransporte auf - und das dürfte erst der Anfang sein! "Vor Weihnachten wird die Nachfrage nach billigen Rassehunden nämlich wieder boomen", so Obmann Herbert Oster.

Gesetzgeber gefordert
Im Bedarfsfall würde man die Tiere natürlich aufnehmen, aber: "Es kann nicht mehr so laufen, dass der Tierschutz die armen Viecherln für die Händler verkauft! Auch Rücksenden ins Heimatland ist keine Lösung. Der Gesetzgeber muss im Vorfeld so eingreifen, dass sich dieses Geschäft nicht mehr lohnt." Man hofft, dass Tierschützer europaweit bei den Forderungen mitziehen: etwa nach Kilometer- und Transportbeschränkungen bei Hunden. Und beim Verkaufsverbot von Hunden in Zoohandlungen!

"Hunde nicht in Zoohandlungen kaufen"
Das sieht auch Katja Wolf, Kynologenverband, so: "Wir raten dringend davon ab, Hunde in Zoohandlungen zu kaufen - keiner kann garantieren, woher die Tiere wirklich kommen!"

von Christa Blümel, "Steirerkrone"

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