So, 27. Mai 2018

Fauler Zauber

29.10.2008 19:00

Löchriges Geld soll Glück bringen

Im afrikanischen Staat Swasiland gilt das Durchlöchern von Banknoten und Münzen bei traditionellen Priestern als beliebtes Ritual, das Glück bringen soll. Der faule Zauber hat mittlerweile derartige Ausmaße angenommen, dass die Nationalbank die Regierung dazu gebracht hat, ein Gesetz zu verabschieden, das Geld-Durchlöcherern sogar Haftstrafen einbringen könnte.

Die Priester durchbohren das Geld (im Bild ist ein unzerstörtes Exemplar eines Zehn-Lilangeni-Scheins zu sehen), um Glücksbringer daraus zu machen und Menschen mit den Geistern ihrer Ahnen zu verknüpfen. Als Talisman sollen sie vor allem bei Glücksspielen nützlich sein.

Künftig seien unerlaubte "Verschandelungen" der von der Bank ausgegebenen Münzen und Banknoten daher verboten, sagte Banksprecher Godfrey Mngadi. Geistliche, die das Verbot missachten, müssen demnach mit bis zu sechs Monaten Gefängnis und einer Geldstraße von umgerechnet 750 Euro rechnen.

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