Do, 24. Mai 2018

Fast wieder fit

30.10.2008 17:07

Helge Payer darf bald wieder das Tor hüten

Rapids Tormann Helge Payer wird seine Karriere fortsetzen können. Der 29-Jährige, bei dem am 30. Mai kurz vor der EURO Venen-Thrombosen im Darm- und Leberbereich diagnostiziert worden waren, ist wieder soweit genesen, dass er Ende November ins Mannschaftstraining der Hütteldorfer einsteigen kann.

Payer hat sich in den vergangen Tagen eingehenden Untersuchungen unterzogen. Nach dem abschließenden Check am Mittwoch gaben die Ärzte schließlich grünes Licht für eine Rückkehr aufs Spielfeld. Die Thrombosen haben auf die Behandlung reagiert und sich restlos aufgelöst. In spätestens zwei Wochen darf er seine Medikamente absetzen.

"Das Ergebnis macht mich natürlich sehr glücklich und ich bin auch, ehrlich gesagt, sehr, sehr erleichtert", erklärte Payer auf seiner Website. Damit enden für Payer genau fünf Monate bangen Hoffens. Der Ärger, die Europameisterschaft denkbar knapp verpasst zu haben, dürfte der Freude über die Wiedergenesung gewichen sein. Der 15-fache Nationalspieler arbeitete freilich bereits in den vergangenen Monaten an seinem Comeback und absolvierte in einen panzerähnlichen Anzug gehüllt Einzeltrainings mit dem Ball.

"Ab Jänner bin ich wieder voll dabei"
Payer: "Die Trainings waren wirklich intensiv. Jetzt kann, werde und soll ich auch im Dezember auf Urlaub gehen, und beim Trainingsstart im Jänner bin ich wieder voll dabei. Das freut mich wirklich sehr, wieder komplett bei der Mannschaft zu sein, und nicht nur gelegentlich, weil ich fast nur Einzeltrainings absolvieren musste."

Aufgrund des Ausfalls von Payer hatte Rapid im Sommer den deutschen Routinier Georg Koch vom kroatischen Meister Dinamo Zagreb verpflichtet. Der 36-Jährige ist seinerseits aber seit einer Böllerattacke im Derby gegen die Wiener Austria am 24. August außer Gefecht und musste erst am 13. Oktober Leistungstests abbrechen. Für Koch sprang Raimund Hedl in die Bresche, lediglich bei der 2:3-Cupniederlage in Ried am Dienstag kam erstmals die 20-jährige Nachwuchshoffnung Andreas Lukse zum Einsatz.

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