Mo, 20. November 2017

Erwischt

29.10.2008 12:47

Kriminalisten schnappen Einbrecher per DNA-Test

Grazer Kriminalisten haben einem ungarischen Staatsangehörigenhörigen zehn Einbrüche in mehreren Bundesländern nachweisen können. Dies berichtete die Bundespolizeidirektion am Mittwoch. Der Mann war zusammen mit einem Komplizen Ende September in Graz wegen dringenden Tatverdachtes festgenommen worden, da das Duo Spezial-Einbruchswerkzeuge bei sich hatte.

Zunächst konnte den beiden Verdächtigen nur ein Einbruchsdiebstahl in eine Zahnarztordination in Graz nachgewiesen werden. DNA-Spuren an den Tatorten erwiesen sich dann als übereinstimmend mit einem der Männer.

Beamten der Polizeiinspektion Finanz hatten am 23. September zwei ungarische Staatsangehörige kontrolliert und dabei das professionelle Einbruchswerkzeug entdeckt. Nun konnten einem der beiden Ungarn zehn weitere Einbrüche - durchwegs in Wohnungen - nachgewiesen werden. Er hatte seit 2005 an insgesamt sieben Tatorten in Oberösterreich, Kärnten, Tirol und Graz seine DNA hinterlassen. "Den Tatortspuren nach zu schließen, dürfte bereits damals das bei den Verdächtigen sichergestellte Spezialwerkzeug verwendet worden sein", so ein Ermittler.

Der Verdächtige hat bei den Einbrüchen einen Gesamtschaden in der Höhe von rund 60.000 Euro verursacht, ihm waren Bargeld, Schmuck, Uhren, Laptops und andere Wertgegenstände in die Hände gefallen. Sein Komplize dürfte an diesen Straftaten nicht beteiligt gewesen sein. Das Duo war übrigens bereits Ende September in die Justizanstalt Graz-Jakomini überstellt worden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden