Mo, 20. November 2017

Film-Star todkrank?

29.10.2008 13:10

Sorge um Hollywood-Ikone Elizabeth Taylor

Film-Ikone Elizabeth Taylor soll schwer krank sein und sich bereits auf ihren Tod vorbereiten. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der 76-Jährigen sollen in letzter Zeit so zugenommen haben, dass die „Grand Dame“ des alten Hollywood-Kinos damit begonnen habe, ihre Angelegenheiten zu regeln und sich von ihrer Familie zu verabschieden.

Einem Bericht der gut informierten „New York Post“-Society-Journalistin Cindy Adams zufolge, ist die Diva kürzlich nach Großbritannien geflogen, um dort noch ein letztes Mal Zeit mit ihrer Familie zu verbringen und ihren Nachlass zu regeln. „Es heißt, es war, als wolle sie sich verabschieden“, berichtete Adams.

30 Operationen - an den Rollstuhl gefesselt
Taylor ist seit langem an den Rollstuhl gefesselt, leidet an Hüftproblemen, Diabetes und Osteoporose, Parkinson und einem schwachem Herzen. In den letzten Jahren musste sie 30 Operationen über sich ergehen lassen und soll fast 73 Mal in Krankhäusern gelegen sein. Ein Gehirntumor wurde ihr vor Jahren entfernt. Erst im August musste Taylor wegen einer lebensbedrohlichen Herzinsuffizienz behandelt werden. Fit ist sie seither nicht mehr.

Doch eine wie sie wird es wahrscheinlich nie wieder geben. Elizabeth Taylor wurde 1932 als Tochter amerikanischer Eltern in London geboren. Schon als Zehnjährige stand sie 1942 für "Lassies Heimkehr" erstmals vor der Kamera, angetrieben von einer ehrgeizigen Mutter, die selbst Schauspielerin war.

Durchbruch mit „Giganten“
An der Seite von Rock Hudson und dem legendären James Dean gelang der 24-Jährigen 1956 in dem Kinohit "Giganten" der Durchbruch zum Weltstar. Für ihre Rolle in "Telefon Butterfield 8" erhielt sie 1960 erstmals einen Oscar. Damals war sie bereits zum vierten Mal verheiratet, nachdem ihr dritter Mann, der Produzent Mike Todd, im März 1958 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen war. 1964 begann die erste der beiden an Affären, Streitereien und teuren Versöhnungen reichen Ehen von Liz Taylor mit dem kaum minder berühmten britischen Kollegen Richard Burton.

Der trinkfeste Waliser war 1963 ihr Partner in dem Historienepos "Cleopatra" gewesen, einem der teuersten Filme aller Zeiten. Der beste gemeinsame Film der beiden aber war 1966 zweifellos die grandiose Kinoversion des Bühnenhits "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" von Edward Albee. Taylor und Burton spielten darin ein Ehepaar, das sich zerfetzt, beleidigt, betrügt, demütigt und doch liebt. In diesem Film zeigte sich der Star als faszinierende Charakterdarstellerin, die virtuos ihr Können einsetzte. 1967 wurde ihr dafür zum zweiten Mal der Oscar verliehen. 

Die vielen Ehen der Taylor
Wirklich bedeutende Filme folgten danach keine mehr. Doch die Diva Elizabeth Taylor blieb stets im Blickfeld der Öffentlichkeit. Dafür sorgte ihre erneute, allerdings kurzlebige zweite Heirat mit Burton 1975, nachdem die beiden ein Jahr zuvor geschieden worden waren. Dafür sorgten auch weitere Affären und Ehen, zuletzt mit dem früheren Bauarbeiter Larry Fortensky, den sie schließlich mit einer hohen Abfindung loswerden musste. Schlankheits- und Alkoholkuren machten ebenso Aufsehen wie das vielbewunderte Engagement Taylors im Kampf gegen Aids.

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