So, 27. Mai 2018

Eishockey-Liga

29.10.2008 12:21

Vienna Capitals siegen beim KAC 5:3

Die Spitze der österreichischen Eishockeyliga hat sich in der 17. Runde zusammengeschoben. Tabellenführer Jesenice musste sich beim VSV mit 3:4 geschlagen geben, führt aber weiterhin einen Zähler vor Red Bull Salzburg und vor den Vienna Capitals, die sich im direkten Duell um Platz drei beim KAC mit 5:3 durchsetzten. Die Salzburger hatten im Penaltyschießen gegen Schlusslicht Olimpija Laibach das Nachsehen (3:4), Szekesfehervar rangiert nach einem 2:1 gegen die Black Wings Linz weiter auf Rang fünf. Ihre Negativserie setzten die Innsbrucker Haie fort. Die Tiroler kassierten mit 2:7 in Graz die neunte Niederlage in Folge und liegen auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Der KAC erwischte beim Heimspiel gegen die Capitals einen Traumstart und ging bereits nach 21 Sekunden durch ein Tor von Raphael Herburger in Führung. Danach waren aber die Wiener über weite Strecken des Spiels überlegen, die Kärntner konnten den Ausfall der Stützen Christoph Brandner und Kirk Furey nicht kompensieren. Als der KAC in den Schlussmomenten des Spiels alles nach vorne warf und Tormann Rene Swette aus dem Spiel nahm, entschied Paul Healey (60.) das Spiel mit einem Schuss ins leere Tor.

Red Bull Salzburg - Olimpija Laibach 3:4 i. P.
Die Laibacher gingen schon in der dritten Minute durch Brandan Yarema im Powerplay in Führung und retteten diese auch in die Pause. Im zweiten Abschnitt übernahmen aber die Salzburger immer mehr das Kommando und spielten fast nur auf ein Tor. Marco Pewal (23./PP) sorgte für den Ausgleich, Thomas Ryan McDonough legte gleich darauf (25.) nach. Entgegen dem Spielverlauf brachte der 33-jährige Ex-Salzburg-Publikumsliebling Frank Banham, der mit seinem neuen Verein zu seinem Ex-Club zurückkehrte, die Slowenen (31./PP) wieder ins Spiel.

Im Schlussdrittel schoss John Hughes die Bullen (41.) neuerlich voran, Raffaele Intranuovo (54./PP) schaffte aber nochmals den Laibacher Ausgleich. Im entscheidenden Penaltyschießen scheiterten sowohl Hughes als auch Martin Ulmer aufseiten des Meisters, während Laibachs Mitchell die Nerven behielt.

Villacher SV - Jesenice 4:3
Dan Cavanaugh hatte die Villacher bereits nach 16 Sekunden in Führung gebracht, 13 Minuten später legte der US-Legionär auch den Treffer zum 2:1 nach. Für Jesenice gelang Conny Strömberg (1.) und Andrej Hebar (39.) jeweils der Ausgleich, ehe die vor allem in der Defensive sehr starken Villacher vor 3.800 begeisterten Zuschauern im Schlussabschnitt noch einmal nachlegten.

Erst traf Justin Mapletoft in Überzahl (43.), die Vorentscheidung durch Michael Stewart fiel dann auf kuriose Weise: Der Kapitän schoss ebenfalls im Powerplay an die Bande, Jesenice-Goalie Gaber Glavic lenkte sich den Puck ins eigene Tor (57.). Den Assist erhielt VSV-Torhüter Gert Prohaska gutgeschrieben, der zudem ein sicherer Rückhalt war. Der Anschlusstreffer von David Rodman (58.) kam zu spät für Jesenice.

Graz 99ers - HC Innsbruck 7:2
Die Graz 99ers haben beendeten mit einem 7:2-(1:0, 2:1, 4:1)-Heimerfolg gegen den HC TWK Innsbruck ihre Negativserie. Matchwinner für die Hausherren war vor 1.000 Zuschauern in der Eishalle Liebenau Tony Iob mit drei Treffern. Knackpunkt des Spieles war das 4:2 durch Jan (44.), nachdem die Gäste aus Innsbruck durch Brennan (30.) und Woger (41.) bis auf 2:3 heran gekommen waren. Horsky (10.), Iob (28./PP) und Mattie (30./PP) hatten zuvor für die 99ers getroffen. Nach dem 2:4 war die Gegenwehr der Gäste gebrochen, zweimal Iob und Brunnegger sorgten noch für ein Grazer Schützenfest. In den 16 zuvor gespielten Runden hatten die Steirer nur 29 Tore geschossen.

Szekesfehervar - Black Wings Linz 1:2 i. P.
In einem trefferarmen Spiel in Szekesfehervar mussten sich die Black Wings den Ungarn mit 1:2 geschlagen geben, retteten sich dabei erst mit einem Treffer in der vorletzten Sekunde der regulären Spielzeit in die torlose Verlängerung. Nach einem ersten Drittel ohne Tore war es Sofron, der die Gastgeber in der 30. Minute mit 1:0 in Führung brachte. Bis kurz vor dem Ende schien das auch der Siegestreffer gewesen zu sein, ehe Matthiasson für die teilweise überlegenen Linzer eine Sekunde vor Schluß noch den verdienten Ausgleich erzielte und den Black Wings damit einen Punkt rettete. Die Entscheidung zugunsten der Ungarn bedeutete der Penalty von Palkovics, Szekesfehervar hat damit sechs von neun Heimspielen gewonnen.

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