Mo, 21. Mai 2018

Illegale Händler

10.11.2008 15:23

Ferlacher Waffenhändler geschnappt

Unregistrierte "Glock"-Pistolen, die in Deutschland aufgetaucht sind, sorgen bei den Behörden für Aufregung! Mit Hilfe der Beschussämter wurden die Ermittler auf einen Ferlacher Waffenhändler aufmerksam, der verdächtigt wird, illegalen Waffenhandel betrieben zu haben. Dienstag gab es erste Hausdurchsuchungen (siehe Bild).

Kurz vor 7 Uhr früh sorgten die Sondereinheit Cobra und das Landeamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) im Ortsteil Ressnig der Büchsenmacherstadt für Aufregung: Fast zeitgleich durchsuchten die Einheiten die Firma des Waffenhändlers, sein Haus und auch die Wohnung eines weiteren Verdächtigen, bestätigt LVT-Chef Helmut Mayer den Geheimeinsatz.

Ob dabei auch Waffen sichergestellt wurden, wollten weder Mayer noch Helmut Jamnig, der Sprecher der Staatsanwaltschaft, gegenüber der "Krone " bestätigen.

150 "Glock"-Pistolen umgebaut
Laut informierten Quellen wird der Ferlacher verdächtigt, rund 150 "Glock"-Pistolen zu Ausstellungsstücken umgebaut und diese nach Deutschland zu verkauft haben. Das Problem dabei: Diese sogenannten "Dekowaffen" sollen schon durch geringfügige Manipulationen wieder voll funktionsfähig gemacht werden können. Der zweite Verdächtige soll die Faustfeuerwaffen an die Kunden verschickt haben.

Weiterer Vorwurf:
Der Ferlacher Waffenhändler soll auch Pistolen an Personen weiterverkauft haben, obwohl diese nicht über entsprechende Waffenbesitzkarten verfügten.

von Hannes Wallner/Kärntner Krone

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