Do, 19. Oktober 2017

Er kann's wieder

27.10.2008 11:46

Prinz Philip trat wieder ins Fettnäpfchen

Der Gemahl von Königin Elizabeth II., Prinz Philip, ist mit einem flapsigen Kommentar wieder einmal ins Fettnäpfchen getreten. Bei einem Besuch in Slowenien in der vergangenen Woche bezeichnete er einem Bericht der Zeitung "Mail on Sunday" zufolge Tourismus als "nationale Prostitution".

"Wir brauchen nicht mehr Touristen, sie ruinieren die Städte", erläuterte der 87-Jährige demnach der Tourismus-Expertin Maja Uran bei einem Treffen in einem Hotel in der Hauptstadt Ljubljana. Uran hatte dem Prinzen zuvor erzählt, dass sie ein lokales Netzwerk für Touristen aufbauen wolle. Er habe ihr jedoch lachend mit dem Prostitutions-Vergleich geantwortet. "Ich konnte es gar nicht glauben, dass er dieses Wort benutzt hat. Es war uns allen sehr peinlich", sagte Uran. Der Buckingham-Palast wollte den Bericht nicht kommentieren.

"Ihr bekommt Schlitzaugen"
Philip ist bekannt für seine saloppen Sprüche und hat schon mehrmals Menschen damit vor den Kopf gestoßen. So sagte er zu Bauchtänzerinnen zum Beispiel einmal "Ich dachte, orientalische Frauen sitzen den ganzen Tag nur rum, rauchen Wasserpfeife und essen Süßigkeiten" oder warnte britische Studenten in Peking: "Wenn ihr noch länger hierbleibt, bekommt ihr Schlitzaugen." Den damaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl sprach er mit "Herr Reichskanzler" an und einen Buben, der Astronaut werden wollte, brachte er zum Weinen, als er sagte, dazu müsse er erst einmal abspecken.

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