Sa, 25. November 2017

„Viel zu gefährlich“

27.10.2008 11:01

Kritik an Jolie wegen Afghanistan-Besuch

Dass Angelina Jolie ein Herz für Flüchtlinge hat, hat die 33-Jährige bereits oft genug bewiesen; wegen ihrer selbstlosen Art wird sie auf der ganzen Welt bewundert und geliebt. Doch dass sie jetzt – gerade einmal drei Monate nach der Geburt ihrer Zwillinge Knox Leon und Vivienne Marcheline – nach Afghanistan gereist ist, können viele nicht verstehen.

Die sechs Kinder seien mit Papa Brad Pitt in Berlin geblieben, während Jolie in ihrer Rolle als Botschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR am Mittwoch und am Donnerstag Behelfslager in Afghanistan besuchte. Doch die Zwillinge sind gerade einmal 14 Wochen alt, werden laut Medienberichten noch gestillt, so die Kritik. Und kaum eine Mutter kann sich schließlich vorstellen, so kleine Kinder zu verlassen, um in eine der gefährlichsten Gegenden der Welt zu reisen.

Für Menschen in Not im Einsatz
Doch auch wenn Angelina Jolie mit ihrer inzwischen sechsköpfigen Rasselbande – zu den Zwillingen und der leiblichen zweijährigen Tochter Shiloh gehören auch noch die drei Adoptivkinder Maddox (7), Pax Thien (4) und Zahara (3) – genug um die Ohren hat, für Menschen in Not ist die 33-Jährige trotzdem da. Am Rande ihres Besuchs in Afghanistan rief Jolie die Weltöffentlichkeit zu mehr Spenden auf, vor allem mit Blick auf den bevorstehenden Winter. Nur wenige könnten sich die schwierigen Lebensbedingungen in diesen Lagern vorstellen, so Jolie laut einer UN-Mitteilung.

Die 33-Jährige engagiert sich seit mehreren Jahren als Botschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks. Vor einem Jahr besuchte sie Flüchtlingslager im Irak (siehe Bild) und im benachbarten Syrien.

In den USA ist gerade ihr neuer Film "Changeling" unter der Regie von Clint Eastwood angelaufen. In dem Drama spielt Jolie eine allein erziehende Mutter im Los Angeles der späten 20er-Jahre, deren neunjähriger Sohn entführt wird (Trailer siehe Infobox!).

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