Di, 17. Oktober 2017

Terror-Gefahr

26.10.2008 17:13

Nach Anschlägen erhöhte Alarmbereitschaft

Alarmiert sind Oberösterreichs Terror-Bekämpfer. Denn nach den Brandanschlägen auf türkische Einrichtungen in Wien und Salzburg sowie einem Feuerattentat auf einen Kurden-Club in Wien könnte der Konflikt auch nach Linz, Wels oder Steyr getragen werden. Zwölf Türken-Einrichtungen werden streng bewacht.

"Es gibt Drohungen vor Angriffen gegen türkische Einrichtungen, die auch Österreich und damit Oberösterreich betreffen", sagt Michael Tischlinger, Leiter des Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorbekämpfung (LVT) in Oberösterreich. Grund: Der Kurden-Führer Abdullah Öcalan soll im türkischen Gefängnis misshandelt worden sein.

Zwölf potentielle Ziele in Oberösterreich
Zwölf Türken-Vereine, -Konsulate und -Klubs gelten bei uns als potenzielle Ziele. Hier ist derzeit mehr Polizei präsent als sonst und es gibt einen ständigen Informationsaustausch mit den Türken.

Brandgefährlicher Konflikt
Dass der Nationalitäten-Konflikt auch bei uns brandgefährlich ist, zeigte sich erst vor zehn Monaten. Damals waren bei einer Demonstration zwei Kurden von Türken verletzt worden, tags darauf flogen Molotow-Cocktails in ein Türkengeschäft in der Linzer Schubertstraße. Bilanz: Elf Mieter und drei Polizisten verletzt, die Täter sind bis heute nicht gefunden.

Eskalation jederzeit möglich
Solche Eskalationen sind jederzeit wieder möglich, da es eine neue Strategie der Kurden ist, einfach unangemeldete Spontan-Demonstrationen abzuhalten. Zweimal zogen sie in der letzten Zeit durch Linz.

Symbolbild

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