Di, 12. Dezember 2017

US-Wahlkampf

28.10.2008 13:04

Comic-Held Homer Simpson will Obama wählen

Der US-Wahlkampf wird immer schriller. Jetzt ist auf der Videoplattform YouTube ein Ausschnitt aus einer Folge der US-Comic-Serie „The Simpsons“ aufgetaucht, in der Hauptfigur Homer Simpson in einer Wahlzelle steht und versucht, den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama zu wählen. Die Folge soll am 2. November, also zwei Tage vor der US-Wahl, im US-Fernsehen laufen.

In dem Clip – du kannst ihn dir oben ansehen – sieht man, wie Homer in seiner Heimatstadt Springfield in ein Wahllokal geht und wählen will. In der Wahlzelle steht er dann vor der Wahlmaschine und versucht, Obama zu wählen. Das klappt aber nicht, der Apparat will partout, dass Homer seine Stimme für den republikanischen Kandidaten John McCain abgibt. Da es sich um die Halloweenfolge handelt, frisst die Wahlmaschine Homer zum Schluss recht blutrünstig auf und spuckt ihn dann samt Aufkleber „Abgestimmt“ wieder aus. Das Video ist nicht nur lustig, sondern erinnert auch an das Auszählchaos, das nach den letzten Präsidentschaftswahlen in Florida passiert ist.

Angeblich ist das Video keine Wahlempfehlung für Obama, sondern lediglich ein „Kommentar zu den Ungereimtheiten im Wahlsystem“, so ein Produzent der Sendung.

Wichtigste Zeitung Alaskas unterstützt Obama
Sehr wohl eine Wahlempfehlung für Obama hat die "Anchorage Daily News", die wichtigste Zeitung Alaskas, abgegeben. Sie möchte lieber Obama und Joe Biden im Weißen Haus sehen als die eigene Gouverneurin und republikanische Vize-Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin. Es sei zu "riskant", wenn Palin nur "einen 72-jährigen Herzschlag von der Führung der freien Welt" entfernt sei, schrieb die Zeitung mit Blick auf das Alter des republikanischen Kandidaten John McCain.

Palins Nominierung sei zwar ein "denkwürdiges Ereignis" und viele Bürger Alaskas seien stolz darauf, dass der eigene Bundesstaat derzeit so prominent vertreten sei. Lokalpatriotismus dürfe jedoch nicht alle andere Einschätzungen überdecken.

Die Zeitung hält auch McCain für ungeeignet. Er sei der falsche Kandidat in einer kritischen Zeit, schrieb die "Anchorage Daily News" mit Blick auf die Finanzkrise. Mit Obama würde demnach "weit mehr Hoffnung" ins Weiße Haus einziehen. In den vergangenen Tagen hatten bereits renommierte Zeitungen wie die "New York Times", die "Washington Post" und die "Los Angeles Times" empfohlen, bei der Wahl am 4. November für Obama zu stimmen.

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