Fr, 17. November 2017

Tierdrama

26.10.2008 16:18

Illegaler Transport von Doggen- und Mopsbabys

Wieder Drama um einen illegalen Hundetransport: Tierschützer haben am Samstag in Schärding einen tschechischen Kombi mit 15 ganz jungen Möpsen und Bulldoggen gestoppt. Einige sollten auf einem Parkplatz verkauft werden. Die alarmierte Polizei verhinderte dies.

Doch ein herbeigerufener Jurist der Bezirkshauptmannschaft schickte die Schmuggler samt ihrer vierbeinigen Fracht einfach wieder zurück an die Grenze. Ein zweiter Hundetransporter entkam überhaupt. "Das ist schlimm, ein totaler Schwachpunkt. Bei den Welpen haben die Papiere nicht gepasst", ärgert sich Ulrich Grünser von der Linzer Tierrettung über die Behördengroteske. Denn der Jurist hatte das Vergehen der beiden Tierschmuggler als mindere Sache angesehen und das Duo samt den Welpen wieder retour geschickt.

Tierschützer auf der Lauer
Was war passiert? Nach einem anonymen Hinweis legten sich heimische Tierschützer auf die Lauer und passten den Transporter in Schärding ab. Das tschechische Paar war auf der Route über Schärding und Passau und weiter über die BRD in die Schweiz. Im Fahrzeug befanden sich 15 erst vier Wochen alte Hundebabys - Möpse und französische Bulldoggen. Eines war krank.

Weiterer Transporter entkommen
Samstagvormittag stoppten Tierretter den Skoda-Transporter, ein anderer Hunde-Pkw entkam. Zum Ärger der Retter kamen die Schmuggler mit einer Anzeige davon und durften wieder heimfahren. Erst vor Tagen war ein illegaler Transport von 137 Hundebabys aus der Slowakei nach Spanien im Burgenland gestoppt worden.

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