Mo, 28. Mai 2018

Industrieller im LKH

23.10.2008 22:12

Waffenproduzent Glock in Spital eingeliefert

Der millionenschwere Kärntner Waffenproduzent Gaston Glock ist nach einem Schlaganfall in das LKH Villach eingeliefert worden. Der 78-jährige Industrielle, der neben einem Werk in Ferlach auch eine Villa am Wörthersee sein Eigen nennt, soll in der Nacht auf Donnerstag bewusstlos zusammengebrochen sein.

So diskret, wie er es mit dem Netzwerk seiner vielen internationalen Firmen hält, so geheimnisvoll sind auch die Umstände rund um Glocks Unfall.

LKH will weder bestätigen noch dementieren
Ersten Informationen zufolge dürfte der 78-Jährige nach einem Schlaganfall - vermutlich in seiner Villa am Wörthersee - zusammengebrochen sein. Insider berichten, er sei von einem Bekannten entdeckt und daraufhin in das LKH Villach gebracht worden. "Wir können weder bestätigen noch dementieren, dass wir einen Patienten mit diesem Namen haben", heißt es auf der Neurologie im LKH.

Ein Imperium hat sich entwickelt

Und Brigitte Glock, Tochter und Sprecherin des Firmengründers bestätigt nur so viel: "Mein Vater wurde in Villach aufgenommen. Er ist auf dem Weg der Besserung und hält das Zepter schon wieder in der Hand." Das Zepter deshalb, weil sich die Waffenfirma Glocks, dessen gleichnamige Pistolen weltweit verwendet werden, zu einem Imperium entwickelt hat. Das Geschäftskonstrukt erstreckt sich von Ferlach über die "Gaston Glock GmbH" in Velden bis nach Dubai, China und die USA.


Von Thomas Leitner/Kärntner Krone

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden