So, 20. Mai 2018

Bullen in Torlaune

25.10.2008 13:51

Salzburg bezwingt Kapfenberg mit 7:3

Im Schongang hat Salzburg den Kapfenberger SV am Freitagabend aus der Red-Bull-Arena geschossen. Eine verstärkte Salzburger Reservistentruppe mit einem am Fließband treffenden Marc Janko besiegte in der 14. Runde den Tabellen-Neunten 7:3 (3:0) und übernahm damit zumindest bis zu den Spielen am Wochenende die Tabellenführung in der tipp3-Bundesliga von der Wiener Austria. Es war der siebente Sieg im siebenten Heimspiel der Salzburger, Janko hat in den vergangenen zwei Spielen sieben Tore erzielt.

Salzburg-Coach Co Adriaanse mischte die Mannschaftsaufstellung erneut kräftig durch. Etliche Reservisten kamen zum Einsatz, Karel Pitak und Remo Meyer standen das erste Mal überhaupt in der Ära Adriaanse in der Startformation, Anis Boussaidi versuchte sich im zentralen Mittelfeld. Die fehlende Abstimmung in der in den vergangenen Wochen immer wieder durchgemischten Mannschaft machte sich auch auf dem Spielfeld bemerkbar, doch für Kapfenberg war es genug.

Jezek eröffnet den Torreigen
In der 27. Minute eröffnete Patrik Jezek mit einem schönen Freistoßtor aus knapp 25 Metern den Torreigen. Die Kapfenberger, die ohne ihren an den Adduktoren verletzten Torjäger Bernd Bernsteiner angetreten waren, hatten schwachen Salzburgern nichts entgegensetzen. Nur zwei Minuten nach dem ersten Tor knallte Karel Pitak eine abgefälschte Jezek-Hereingabe ins Tor. Damit war das Spiel entschieden, nun betrat Janko die Bühne.

Marc Janko in Überform
Der in Überform agierende Teamstürmer legte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte eine Jezek-Flanke überlegt ins lange Eck, nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff war Janko mit seinem 16. Saison-Treffer erfolgreich, abermals nach Jezek-Assist. Von der 56. bis zur 59. Minute lieferten beide Mannschaften einander einen unterhaltsamen Schlagabtausch: Alexander Zickler  (56.) traf zum 5:0, nur zwei Minuten später war Milan Fukal nach einem Eckball für Kapfenberg erfolgreich. Im Gegenzug traf Robin Nelisse (59.) mit einem abgefälschten Schuss.

Dass Salzburg nicht unverwundbar ist, zeigte sich in zwei Situationen in der Schlussphase. Markus Felfernig rannte Salzburgs Abwehrchef Ibrahim Sekagya einfach davon und legte den Ball zum 6:2 ins Netz. Marc Jankos verwandelten Foulelfmeter (78.) beantwortete Fukal mit seinem zweiten Treffer (81.) nach unkonzentriertem Fehlpass von Nelisse zum 7:3. Das war's dann tatsächlich.

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