Do, 18. Jänner 2018

Makaber & lecker

23.10.2008 14:15

Thai-Student bäckt Brot in Form von Körperteilen

Ob Ratchaburi in Thailand inzwischen zu einem Wallfahrtsort von kannibalisch veranlagten Brot-Essern geworden ist? Verwunderlich wäre es nicht, wenn man sich mit den Werken von Kittiwat Unarrom, einem Studenten der schönen Künste und Sohn eines Bäckers aus eben diesem thailändischen Ort, beschäftigt. Der junge Mann hat es sich nämlich zur künstlerischen Aufgabe gemacht, Brot in der Gestalt von menschlichen Körperteilen zu modellieren und zu backen. Keine Angst, verschwendet wird angesichts der Hungernden auf der Welt nichts: Jeder, der die Nerven dazu hat, kann in der "Körper-Bäckerei" einkaufen, um einen herzhaften Biss, etwa in ein Gesicht, zu landen.

"Natürlich waren die Menschen zunächst geschockt und hielten mich wohl für einen Verrückten", so Kittiwat Unarrom, "aber mit der Zeit hat man die Idee hinter dieser Arbeit offenbar verstanden und begonnen, sich für diese Skulpturen zu interessieren."

Anatomisch perfekt
Dabei überlässt der Körper-Bäcker nichts dem Zufall – kein Stückchen Brot verlässt seine Backstube des Grauens, ohne exakt den anatomischen Voraussetzungen des menschlichen Körpers zu entsprechen.

Das dazu nötige Wissen verschaffte sich Unarrom durch die Lektüre von Fachbüchern und den Besuch von Forensik-Museen. Wer jetzt denkt, dass es sich bei den Werken des Thais um "brotlose" Kunst handelt, der liegt übrigens falsch: Jeder der gebackenen Körperteile ist natürlich essbar.

Schmeckt wie ganz normales Brot
"Wenn die Leute das Brot zum ersten Mal sehen, sträuben sie sich vehement dagegen, es zu essen. Doch wenn sie einmal einen kleinen Bissen probieren, erkennen sie, dass es eben doch nur ganz gewöhnliches Brot ist." krone.at wünscht einen guten Appetit!

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