Do, 23. November 2017

„Bin kein Erpresser“

23.10.2008 10:44

Oprah Winfrey auf 180 Millionen Dollar verklagt

Die beliebte US-Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey sieht sich einer Klage auf 180 Millionen Dollar (139 Millionen Euro) Schadenersatz ausgesetzt. Ein Mann aus dem Bundesstaat Louisiana unterstellt der Talk-Queen und ihrem Anwalt, ihn fälschlicherweise der Erpressung bezichtigt zu haben. Damit nicht genug, klagt Keifer Bonvillain nicht nur die Moderatorin selbst, sondern auch ihren Anwalt und das FBI. Doch selbst einen (unwahrscheinlichen) Schuldspruch würde Winfrey dabei wohl leicht überstehen, wird ihr Privatvermögen doch auf knappe 2,5 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Bonvillain, der nunmehrige Kläger, wurde im Dezember 2006 festgenommen. Er soll Telefongespräche mit einer Angestellten von Winfreys Produktionsfirma aufgezeichnet und anschließend einem Firmenvertreter gedroht haben, auf Basis der Mitschnitte ein Buch zu veröffentlichen. Nach Ermittlungen des FBI behauptete er, Angebote von Verlegern und Boulevardzeitungen in Höhe von 500.000 (389.317 Euro) bis 3 Millionen Dollar zu haben.

Winfrey weist Vorwürfe zurück
Das FBI nahm den Verdächtigen fest, nachdem ein Firmenvertreter eingewillig hatte, Bonvillain 1,5 Millionen Dollar zu zahlen. Die Klage wurde jedoch fallengelassen, weil er zustimmte, unter anderem 50 Stunden gemeinnützige Arbeit zu leisten. Ein Anwalt von Winfreys Produktionsfirma wies jetzt die Anschuldigungen in Bonvillains Klage zurück.

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