Mo, 21. Mai 2018

Neuer Club

22.10.2008 14:48

Joe Zawinuls Sohn Anthony plant neues "Birdland"

Joe Zawinuls Sohn Tony (Bild mitte) plant ein neues "Birdland" in Wien, das nichts mehr mit dem alten zu tun haben soll. Und eines sei dabei fix: "Das neue 'Birdland' wird nicht im Hilton sein", machte Zawinul klar. Außerdem solle der neue Club einen gänzlich anderen Charakter als sein Vorgänger haben.

"Bereits beim Reingehen soll man die Vibes von Joe merken", so Zawinul. Einerseits wolle man den Clubcharakter bewahren, andererseits plane man ein kleines Museum ein, in dem Reliquien wie Zawinul-Hüte oder -Keyboards ausgestellt werden. Auch an einen Memorabilia-Shop denkt Sohn Tony. Außerdem soll ein jährliches Birdland-Filmfestival mit Musikfilmen Platz finden.

Diese Dinge hätten im alten "Birdland" gefehlt, so der gebürtige Amerikaner, der mittlerweile in Mailand lebt: "Es lief nicht - wegen des Managements." Auch habe es im alten "Birdland" dank der Lage im Hilton nur Anzugträger gegeben, im neuen solle hingegen jeder so erscheinen, wie er sich fühle. Derzeit sondiere man mögliche Standorte und arbeite das Konzept fundiert aus.

Der seit August insolvente Club im Hilton werde hingegen keinesfalls mehr als "Birdland" firmieren können, stellte Zawinul klar, zumal er die Namensrechte an "Joe Zawinuls Birdland" und "Birdland" halte: "Sollten sie etwas unter dem Namen 'Birdland' dort machen, bekommen sie Ärger."

Neues "Birldland" soll 2010 eröffnen
Die Eröffnung des neuen Clubs solle dabei in nicht allzu ferner Zukunft liegen: "Meine große Hoffnung ist, dass er 2010 offen hat." In den nächsten Monaten wolle man in verschiedenen Locations unter dem Titel "Joe Zawinuls Birdland präsentiert..." Events veranstalten, um den Namen am Leben zu erhalten.

Zugleich entwickle man ein neues Logo, in dem der bis jetzt beworbene Vogel keinen Platz mehr finde. Mittelfristig wolle man mit dem neuen "Birdland" sogar international werden und weitere Standorte in Europa etablieren.

Dazu habe er als Organisator das "Team Birdland" um sich geschart - neun Wiener, die alle Bereiche vom Marketing über Verwaltung und Konzeption abdecken. Dabei akkordiere er sich auch mit seinen beiden Brüdern, unterstrich der 47-Jährige, der hauptberuflich als Regisseur arbeitet. Er selbst halte sich seit September regelmäßig in Wien auf und habe bereits mit vielen Kulturschaffenden Gespräche geführt.

Er wolle das Erbe seines Vaters bewahren, und Wien sei für ihn wie ein zweites Zuhause, begründet Zawinul sein Engagement. Nachdem er im vergangenen Jahr nicht nur seinen Vater Joe, sondern auch seine Mutter Maxine verloren habe, empfinde er es nun als seine Pflicht, eine neue Form der Verantwortung zu übernehmen.

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