Sa, 26. Mai 2018

Ständig breit?

21.10.2008 15:24

Prähistorische Behälter für Drogen entdeckt

Schon seit längerer Zeit ist von Forschern vermutet worden, dass Menschen schon sehr früh Drogen konsumierten, um sich zu berauschen. Britische und US-amerikanische Forscher fanden nun die nötigen Beweise, um diese Theorie auch wissenschaftlich zu belegen. Durch die Entdeckung von prähistorischen keramischen Behältern, die zur Drogeneinnahme verwendet wurden, konnte nachgewiesen werden, dass bereits vor Tausenden Jahren berauschende Substanzen eingenommen wurden.

Die Archäologen Quetta Kaye vom University College London und Scott Fitzpatrick von der North Carolina State University fanden auf der karibischen Insel Carriacou Tonbehälter und Röhren, die bereits in frühester Zeit zum Inhalieren von halluzinogenen Drogen benutzt wurden.

Die Wissenschaftler vermuten, dass die Menschen mit den Gefäßen vor allem Cohoba inhalierten, das aus einheimischen Bohnen gewonnen wurde. Außerdem wurden auch Opiate aus Mohnblumen und Pilze zur Berauschung verwendet. Die Drogen sollen dabei vor allem bei religiösen Ritualen zur Bewusstseinserweiterung angewendet worden sein.

Symbolbild

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