Mi, 18. Oktober 2017

Abschiebung droht

21.10.2008 13:49

Tschetschene (18) soll Asylstatus verlieren

Jener 18-jährige Tschetschene, dem eine versuchte Vergewaltigung eines gleichaltrigen Mädchens in einem Klagenfurter Lokal angelastet wird, soll laut Land Kärnten seinen Asylstatus verlieren. Der amtierende Landeshauptmann Gerhard Dörfler (BZÖ) forderte die Regierung auf, Rahmenbedingungen für die Abschiebung straffällig gewordener Asylwerber und Asylanten herzustellen.

Wie berichtet, wird einem tschetschenischen Asylwerber (18) eine versuchte Vergewaltigung in einem Klagenfurter Lokal angelastet.

Der Vorfall ereignete sich am Samstag gegen 23.15 Uhr, als sich etwa fünf Tschetschenen in der Damentoilette des Lokals versammelt haben. "Einem der Tschetschenen gelang es, von außen eine der WC-Türen aufzusperren. Er bedrängte das Mädchen, das gerade auf der Toilette war und sperrte die Türe von innen wieder zu", schilderte Ingo Widowitz vom Operativen Kriminaldienst.

Wirt konnte die Asylwerber vertreiben
Während der Tschetschene versucht haben dürfte, die Frau zu vergewaltigen, warteten seine Freunde vor der noch immer versperrten Toilettentür. Dem Wirt gelang es schließlich, die Asylwerber zu vertreiben.

18-Jährige leicht verletzt
Vier von ihnen konnten kurze Zeit später im Zuge einer Polizeifahndung in der Innenstadt angetroffen werden. "Der Haupttäter wurde angezeigt", so Widowitz weiter. Die 18-jährige Klagenfurterin wurde bei dem Überfall leicht verletzt.

Gruppe soll bereits amtsbekannt sein

Bei allen fünf Tschetschenen (für sie gilt die Unschuldsvermutung) dürfte es sich um Mitglieder einer Gruppe handeln, die immer wieder durch Straftaten bei der Polizei aufgefallen ist.


Symbolbild
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