Mi, 23. Mai 2018

30 Jahre Haft

20.10.2008 18:46

Koch brutzelte Oberschenkel seines Mordopfers

Ein Koch ist im englischen Leeds wegen eines kannibalistischen Mordes zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Der 36 Jahre alte Mann hatte seinen Liebhaber erstochen, danach einen Teil seines Oberschenkels gebraten und ein Stück davon gegessen. Die Jury der Geschworenen bezeichnete die Tat als "schrecklich, entsetzlich und bizarr".

Ein Richter legte am Montag im englischen Leeds das Strafmaß fest, nachdem ein Geschworenensenat den Mann am Freitag des Mordes für schuldig befunden hatte (krone.at berichtete). Im Laufe des Prozesse hatte der Koch ausgesagt, er habe Angst gehabt, von dem 33-Jährigen vergewaltigt zu werden.

Richter James Stewart bezeichnete den Fall als eine der "grausigsten Taten", denen er je begegnet sei. "Bis zu diesem Fall habe ich Kannibalismus mit lange vergangenen Zeiten oder mit Robinson-Crusoe-Geschichten verbunden."

Der Koch hatte den 33-jährigen Mann zum Abendessen eingeladen. Als sich der Gast ihm dann sexuell näherte, schnitt er ihm die Kehle durch und stach mehrfach auf ihn ein. Anschließend schnitt er Fleischstücke aus der Leiche heraus und bereitete sie in der Küche zu.

Symbolbild

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