Mi, 23. Mai 2018

Verdacht bestätigt

18.10.2008 18:43

Noroviren verursachten Brechdurchfälle

Der Gesundheitsdienst der Stadt hat nun bestätigt, dass Noroviren die Ursache für die Brechdurchfälle waren, an denen einige Schülergruppen aus den Bundesländern bei ihrem Wien-Aufenthalt in einem Meidlinger Kolping-Haus erkrankten. Das ergab die Auswertung mehrerer Stuhlproben. Rund 70 Kinder waren insgesamt in den vergangenen Tagen erkrankt, 34 davon mussten im Spital stationär behandelt werden.

Mittlerweile konnten alle Betroffenen entlassen werden, neue Erkrankungsfälle wurden nicht gemeldet. Nach der Abreise aller Gruppen am Samstag wird in dem Kolping-Haus eine abschließende Desinfektion durchgeführt, bevor neue Gäste ankommen.

Noroviren sind die häufigste Ursache von Brechdurchfällen in Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Seniorenheimen. Die Erreger sind sehr ansteckend und werden durch Schmierinfektion leicht von Person zu Person übertragen. Selten wird das Virus auch über nicht erhitzte Speisen weitergegeben. Üblicherweise setzen die Beschwerden bis zu 48 Stunden nach der Ansteckung ein und klingen nach ein bis zwei Tagen wieder ab.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden