Di, 21. November 2017

„Run, Katie, Run!“

17.10.2008 12:50

Offizielle Broadway-Premiere von Katie Holmes

Auch bei ihrer offiziellen Broadway-Premiere hat es wieder Ärger für Katie Holmes gegeben: Die Gruppe „Anonymous“, die seit Wochen darum bemüht ist, den Neo-Theater-Star aus den Fängen von Tom Cruise und seiner Scientology-Kirche zu befreien, ist auch am Donnerstagabend vor dem Gerald Schoenfeld Theatre in Manhattan aufgelaufen und hat lautstark danach verlangt, die Gemeinschaft möge Katie und Suri freigeben und nur Tom, der angeblich die weltweite Nummer zwei bei Scientology ist, behalten. Dazu schwenkten sie Plakate mit den Aufschriften „Run, Katie, Run“ sowie „Scientology kills“.

Für ihre Rolle in dem Arthur-Miller-Stück „All My Sons“ (Alle meine Söhne), das 1947 erstmals am Broadway gespielt wurde und Millers erster großer Erfolg war, hat Katie großes Lob bekommen. So sagte zum Beispiel Millers Tochter Rebecca, eine Filmemacherin und mit Oscar-Preisträger Daniel Day-Lewis verheiratet: „Die Sache mit Katie ist, dass sie so perfekt für die Rolle ist.“

Cruise schlich sich unbemerkt ins Theater
Zahlreiche Stars hatten sich zur Premiere angesagt, „Gilmore Girls“-Star Heather Graham war ebenso gekommen wie Barbara Walters, Patricia Clarkson und Isabella Rossellini. Auch Katies Ehemann Tom Cruise sei da gewesen – er habe sich irgendwie und unbemerkt von Presse, Zaungästen und den Scientology-Gegnern ins Theater geschlichen. Die Gruppe von Demonstranten hätten übrigens keinesfalls die Absicht, das Stück platzen zu lassen. Ihre einzige Sorge sei Katie – und wie sie es schaffen könnten, die 29-Jährige zu befreien.

In „All My Sons“ ist Katie an der Seite von John Lithgow, Patrick Wilson und Dianne Wiest zu sehen. In dem Drama geht es um den Geschäftsmann Joe Keller, dessen Fabrik defekte Zylinderteile an die US-Streitkräfte lieferte, sodass während des Zweiten Weltkrieges 21 Piloten starben. Wegen des Fehlers musste jedoch ein Geschäftspartner Kellers ins Gefängnis. Katie spielt dessen Tochter Anne. Nicht herausragend, aber „erfrischend“, wie viele Besucher meinten.

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