Do, 24. Mai 2018

Erfundene Delikte

17.10.2008 18:10

19-jähriger Grazer wollte Polizei "Arbeit bereiten"

Die Grazer Polizei hat heuer bereits 18 erfundene Raubüberfälle geklärt. Zuletzt entlarvten die Beamten einen 19-Jährigen, der am 4. Oktober behauptet hatte, von drei Unbekannten in Graz-Eggenberg verprügelt und danach in eine Straßenbahn gezerrt worden zu sein. Sein Nasenbein war gebrochen - allerdings durch Selbstverschulden.

Der Arbeitslose war stockbetrunken, als er an jenem Samstag nachts in Graz-Eggenberg das Gleichgewicht verloren hatte und stürzte. Dabei zog er sich einen doppelten Nasenbeinbruch zu. Viel schlimmer war aber, dass ein Handy zu Bruch ging, das er sich von einer Bekannten geborgt hatte. Das war ihm peinlich - und so erfand er den Überfall: dass ihn drei "Typen" zu Boden geschlagen, verletzt, beraubt und ihn in eine Straßenbahn gezerrt hätten. Erst in der Remise (Steyrergasse) wäre er frei gekommen.

Der 19-Jährige nannte einen weiteren Grund, die Tat zu fingieren: "Ich wollte die Polizei beschäftigen..."

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