Sa, 16. Dezember 2017

Hightech-Haushalt

13.10.2008 11:23

Steirer gewinnt internationalen Designwettbewerb

Der steirische Student Stefan Buchberger hat den ersten Platz bei einem internationalen Designwettbewerb gewonnen. Der 28-Jährige überzeugte beim sechsten "Design Lab" des Elektrogeräteherstellers Electrolux mit seinem Projekt "Flatshare", einer modularen Kühlschranklösung. Design-Studenten aus aller Welt hatten an dem Wettbewerb teilgenommen, um "Hausgeräte für die Internet-Generation" zu entwerfen.

Der Student an der Universität für Angewandte Kunst Wien, der aus dem steirischen Weiz stammt, hatte die zündende Idee, als er sich ein Semester mit Möglichkeiten auseinandersetzte, wie persönliche Dinge sauber und ordentlich gehalten werden können. "Ich beschloss, den 'Flatshare'-Kühlschrank zu entwickeln, weil es nichts Unappetitlicheres gibt als einen schmutzigen Kühlschrank in einer gemeinsam genutzten Wohnung."

Das Siegerprojekt ist eine modulare Kühlschrank-Lösung, die sich insbesondere für Bewohner von Wohngemeinschaften eignen soll. Das Gerät besteht aus einer Basisstation und bis zu vier stapelbaren Elementen. Dadurch erhält jeder Mitbewohner seinen privaten Kühlschrankraum.

Die Jury zeigte sich vom Einfallsreichtum des Steirers beeindruckt: "Das Gerät ist auch aus Konsumentenperspektive sehr interessant, da es die Bedürfnisse der Zielgruppe genau trifft", sagte Henrik Otto, Head of Global Design Electrolux und Juryvorsitzender. Buchberger freut sich über den Hauptpreis von 5.000 Euro und ein sechsmonatiges Praktikum in einem Electrolux-Design-Center.

Der zweite Platz ging an Guopeng Liang aus China mit seinem Projekt "iBasket", einer Kombination aus Wäschekorb und Waschmaschine mit Wi-Fi-Anschluss. Mit "Coox", einem fahrbaren Kochtisch, eroberte konnte Antoine Lebrun aus Frankreich den dritten Platz.

Hausgeräte für die Internet-Generation
Für den diesjährigen Wettbewerb hatte das Unternehmen Design-Studenten aus aller Welt aufgerufen, "Hausgeräte für die Internet-Generation" zu entwerfen. Gefragt waren Einreichungen, die zwei bis drei Jahre in die Zukunft schauen und sich den Themen Lebensmittelaufbewahrung, Kochen und/oder Waschen widmen.

Von den über 600 Einsendungen aus 49 Ländern schafften es diese Projekte ebenfalls ins Finale: "Sook", ein Rezeptegenerator mit elektronischem Lebensmittel-Scanner; "E-bag", eine durch kinetische Energie betriebene Kühltasche; "Stratosphere", ein desinfizierender Kleiderständer; "Vesta", ein faltbares Kochfeld mit RFID-Scanner; "Drawer Kitchen", eine Kochplatte und Kühlschrank in der Tischschublade; und nicht zuletzt der "Scan Toaster", ein USB-Toaster, der Nachrichten, Wetter und Schnappschüsse auf Toastbrotscheiben druckt.

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