Do, 24. Mai 2018

Umtriebige Chefs

12.10.2008 17:21

Jeder zweite Manager geht ins Bordell

"Bordelle sind sexualisierte Sandkisten, in denen sich Männer schlecht benehmen dürfen." - Geht man nach diesem Zitat von Psychoanalytikerin Rotraud Perner und einer aktuellen Umfrage, treiben sich Manager besonders gerne auf diesem "Spielplatz" herum. Jeder zweite nutzt laut der anonymen Befragung in Österreich und Deutschland die Dienste von Prostituierten.

90 Prozent haben eine Beziehung - aber rund zwei Drittel (68 Prozent) betrügen ihre Partnerinnen, so das Resultat des Wiener Psychologen Michael Benesch nach Auswertung der Befragung von 63 Managern zwischen 30 und 60 Jahren. Vertreter aus den Sparten Handel, Immobilien, Werbung, Banken und Rundfunk nahmen an der Untersuchung teil.

Bei Untreue weit über dem Durchschnitt
Laut der Umfrage liegen Manager punkto Untreue eindeutig über dem Durchschnitt. Bei den Spitzenkräften sind offenbar nur rund 32 Prozent treu - und das obwohl ein Großteil davon mit dem Liebesleben keine Probleme hat. Fast 45 Prozent der fest gebundenen Männer, die mit ihrer Beziehung zufrieden sind, sind auch Bordellbesucher.

52 Prozent der befragten Manager besuchen zumindest bis zu dreimal jährlich als "aktiver" Gast ein Bordell, so das Fazit von Beneschs Studie. 92 Prozent halten solche Besuche unter Führungskräften für üblich. Zum Vergleich: Laut einer Studie aus dem Jahr 2005 würden 60 Prozent der 30- bis 34-jährigen und rund 45 Prozent der 35- bis 39-jährigen Österreicher nie einen Seitensprung wagen.

Hang zum sexuellem Masochismus?
Keinen Unterschied zwischen Managern und "normalen" Männern gibt es offenbar, wenn es um Häufigkeit und Wichtigkeit von Sex geht: Ähnlich wie die Durchschnittsbevölkerung haben Spitzenkräfte durchschnittlich zwischen drei- und 15-mal pro Monat Geschlechtsverkehr, zwei Drittel hätten nichts gegen eine Steigerung einzuwenden. Interessantes Detail: Beinahe jeder Zweite geht von einem überdurchschnittlichen Hang zu sexuellem Masochismus unter Managern aus.

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