So, 27. Mai 2018

Manöver erfolgreich

14.10.2008 11:18

"Sojus"-Kapsel an ISS angedockt

Die neue Besatzung der Internationalen Raumstation (ISS) ist nach zweitägiger Reise an ihrem Einsatzort für die kommenden Monate eingetroffen: Eine russische Sojus-Kapsel mit dem US-Astronauten Michael Fincke und dem russischen Kosmonauten Juri Lontschakow dockte am Dienstag an der ISS an, sogar einige Minuten eher als geplant. Ebenfalls an Bord war der amerikanische Weltraumtourist Richard Garriott (im Bild links), der zehn Tage auf der ISS bleibt.

Der Computerspiele-Erfinder und Sohn eines ehemaligen US-Astronauten bezahlte für das Abenteuer dem Vernehmen nach 30 Millionen Dollar (22 Millionen Euro) und wird mit der bisherigen ISS-Besatzung, den Russen Oleg Kononenko und Sergej Wolkow, zurück zur Erde fliegen.

Sein Vater Owen Garriott, der 1973 im All war, verfolgte das Andock-Manöver am Dienstag von der russischen Flugkontrolle in Koroljow. Die "Sojus"-Kapsel war am Sonntag vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet.

Station wird weiter ausgebaut
Die neue Langzeitbesatzung bleibt 175 Tage im All, um wissenschaftliche Experimente durchzuführen und am Ausbau der Station weiterzuarbeiten. Die Mission soll planmäßig die letzte sein, die als Trio ein halbes Jahr im All arbeitet. Im kommenden Frühjahr sollen sechs Raumfahrer auf der ISS ihren Dienst in der Schwerelosigkeit verrichten. Es könnte sein, dass dann auch die Ära der Weltraumtouristen auf der ISS zu Ende geht, weil alle Plätze in den Sojus-Raumschiffen mit Raumfahrt-Profis belegt sein werden.

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