Mo, 20. November 2017

Zurück nach Hause

17.10.2008 11:12

Britneys Vater: „Sie zieht wieder nach Louisiana“

Britney Spears kehrt Los Angeles offenbar tatsächlich den Rücken. Im Prozess gegen die zurückgekehrte Popprinzessin (ihre neue Single "Womanizer" ist auf Platz 1 der Billboard Hot 100 Charts gesprungen) hat Brits Vater Jamie ausgesagt, dass Britney in Louisiana zu Hause sei und bald in ihren Heimatstaat zurückkehren werde. Der 56-Jährige war in den Zeugenstand gebeten worden, weil seine Tochter - für die er derzeit noch die Vormundschaft hat - ohne kalifornischen Schein einen Unfall mit Fahrerflucht begangen hatte.

Jamie Spears wollte laut dem US-Magazin „People“ damit das Argument von Britneys Anwalt Michael Flanagan unterstreichen, dass sie gar keinen kalifornische Fahrerlaubnis braucht, sondern der Führerschein aus Louisiana Gültigkeit hat, weil sie dort gemeldet ist. Doch für die Boulevardpresse spannender ist natürlich die von ihrem Vater erklärte Absicht der 26-Jährigen, Los Angeles den Rücken zu kehren und ein ruhiges Leben am Land beginnen zu wollen.

Britney war bei dem Prozess, der am Donnerstag in einem Gericht in Van Nuys bei Los Angeles eröffnet wurde, nicht anwesend. Brauchte sie auch nicht. Die zweifache Mutter kann sich durch ihre Anwälte vertreten lassen. Im Falle eines Schuldspruchs drohen der 26-Jährigen bis zu sechs Monate Gefängnis und eine Geldstrafe. Bei einem Auffahrunfall im vergangenen Jahr in Los Angeles hatte sich herausgestellt, dass Britney keine kalifornischen Papiere besitzt. Die Anklage argumentiert, dass sie seit Jahren in Kalifornien wohnt und ihre dortige Adresse unter anderem auf ihren Scheidungspapieren eingetragen hat.

„Dieser Prozess verschwendet Steuergelder“
Acht Frauen und vier Männern waren aus einem Pool von drei Dutzend Jury-Anwärtern ausgewählt worden. Einige der Geschworenen hatten bei der Befragung Mitleid mit dem Star bekundet. Britney stehe unter großem Druck und habe medizinische Probleme. Andere taten ihre Abneigung kund. "Ich glaube, sie ist schuldig", sagte ein Mann, der nicht als Juror ausgewählt wurde. Er warf ihr vor, mit dem Prozess Steuergelder zu verschwenden.

Britney hatte nämlich kürzlich ein Angebot der Staatsanwaltschaft ausgeschlagen, den Prozess zu umgehen. Dafür hätte sie ihre Schuld einräumen und eine Geldstrafe in Höhe von 150 Dollar (111 Euro) zahlen müssen, dazu hätte sie zwölf Monate auf Bewährung erhalten. Stattdessen wollte sich die Sängerin gegen die aus ihrer Sicht zu harte Strafe für ihr Verkehrsvergehen vor Gericht wehren. 

Neues Video, neues Album, neue Homepage
Die Sängerin, die monatelang mit privaten und psychischen Problemen kämpfte, war schon mehrfach wegen Verkehrsdelikten aufgefallen. In letzter Zeit scheint es ihr aber wieder gut zu gehen: Die 26-Jährige arbeitet derzeit an ihrem neuen Album "Circus", das am 2. Dezember - ihrem 27. Geburtstag - auf den Markt kommen soll. Außerdem ist ihre Homepage in neuem Design wieder im Netz (siehe Infobox) - und ihre neue Single "Womanizer" ist in den Billboard Hot 100 Charts von Platz 96 in der Vorwoche auf die 1 gesprungen.

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