Mo, 21. Mai 2018

Physik-Nobelpreis

10.10.2008 11:20

US-Forscher und Japaner teilen sich Auszeichnung

Der Nobelpreis für Physik 2008 geht an den aus Japan stammenden US-Forscher Yoichiro Nambu (im kleinen Bild links) vom Enrico Fermi Institute der University of Chicago sowie an die zwei japanischen Forscher Makoto Kobayashi (im zweiten kleinen Bild rechts) von der High Energy Accelerator Research Organization (KEK) in Tsukuba und Toshihide Maskawa (im ersten kleinen Bild rechts) vom Yukawa Institute for Theoretical Physics (YITP) der Kyoto University. Das gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm bekannt.

Geehrt werden die drei Forscher für ihre Forschungsarbeit aus dem Bereich der subatomaren Physik, im Speziellen für die Entdeckung des Mechanismus der "spontanen Symmetrie-Brechung" und dem "Ursprung dieses Phänomens, das die Existenz von mindestens drei Quark-Familien vorhersagt". Die Ehrung, die zur einen Hälfte an Nambu geht, während sich die andere Hälfte Kobayashi und Maskawa teilen, ist wie im Vorjahr mit zehn Millionen Kronen, rund eine Millionen Euro, dotiert und wird am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, in Stockholm überreicht.

Im Vorjahr ging der Physik-Nobelpreis an den deutschen Wissenschafter Peter Grünberg und den französischen Forscher Albert Fert. Sie wurden für ihre 1988 erfolgte Entdeckung eines völlig neuen physikalischen Effekts, den sogenannten GMR- oder Riesenmagnetowiderstands-Effekt, geehrt. Mit dessen Hilfe konnte die Computer-Festplattenkapazität in den vergangenen Jahren erheblich gesteigert werden.

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