Fr, 20. Oktober 2017

Normalzustand?!

06.10.2008 15:49

Festival der Regionen diesmal in Satellitenstädten

Das "Festival der Regionen" schlägt im Kulturhauptstadtjahr 2009 seine Zelte in Linzer Satellitenstädten auf. Unter dem Titel "Normalzustand" soll von 9. Mai bis 1. Juni ein Teil der künstlerischen Szene vorübergehend an den südlichen Stadtrand verlagert werden. Details zum Programm gab der scheidende Festivalleiter Martin Fritz am Montag bekannt.

"Das Festival der Regionen wird zu einer zentralen Großveranstaltung im Kulturhauptstadtjahr", ist Linz09-Intendant Martin Heller überzeugt. Man wolle "nach der verstärkt installativen Ausrichtung der vergangenen Jahre" diesmal mehr auf Partizipation setzen, erklärte Festivalleiter Fritz. Im Zentrum steht der öffentliche Raum:

Zerlegt und verspielt
Das Projekt "Zerlegt und verspielt" bietet jungen Kulturschaffenden die Möglichkeit, ihn umzudeuten und umzunutzen. Im wohl jüngsten Linzer Stadtteil - der Pichlinger solarCity - erarbeiten Jugendliche bereits im Vorfeld des Festivals Möglichkeiten, wozu man den öffentlichen Raum verwenden kann. Titel des Projekts: "Claim your Space".

Werk für 111 Radfahrer
Weiters auf dem Programm für das Kulturhauptstadtjahr steht die Aufführung eines Werks des jüngst verstorbenen Komponisten Mauricio Kagel für 111 Radfahrer, es trägt den Titel "Brise". Die im März gestartete Serie "Lokalaugenschein" wird ab Ende Oktober unter dem Titel "Lokaltour" als regelmäßiger Festivaltreffpunkt für alle Interessierten fortgesetzt. Die Stadtwerkstatt und Radio FRO eröffnen eine temporäre Außenstelle in Auwiesen.

15 Jahre "Festival der Regionen"
Das "Festival der Regionen" feiert heuer sein 15-jähriges Bestehen. In diesen Jahren habe man einen wesentlichen Beitrag zum Genre der ortsspezifischen Kunst und Kultur geleistet, zog Fritz zufrieden Bilanz. In acht Ausgaben wurden knapp 250 Projekte an insgesamt 157 Orten realisiert. Er selbst wird die Veranstaltungsreihe im Kulturhauptstadtjahr zum letzten Mal leiten. Anlässlich des Jubiläums sowie des Obmannwechsels will der Vorstand des Festivals im kommenden Jahr verstärkt über Perspektiven bis 2019 diskutieren.

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