Sa, 18. November 2017

Gefahr im Verzug

05.10.2008 17:00

Plastikwaffe kostet fast Menschenleben

Hasardspiel bei einem Streit in einer Wohnung in der Linzer Innenstadt: Nachdem er gedroht hatte, seine Lebensgefährtin zu erschießen, lauerte ein 27-jähriger Angestellter mit einem Gewehr im Stiegenhaus, lief Gefahr, von Einsatzkräften niedergeschossen zu werden - dabei war es nur eine Plastikattrappe!

"Nicht einmal die bedrohte Lebensgefährtin wusste, dass die Waffe nicht echt, sondern eine perfekte Plastikattrappe ist", erklärte Polizeijurist Christian Grufeneder nach dem Großeinsatz. Den hatte Samstag Vormittag gegen 9.15 Uhr eine 27-jährige Angestellte ausgelöst: "Mein Mann hat gedroht, sich zu erschießen und mich mitzunehmen!"

Zwischen den Lebenspartnern war es in deren Landstraßenwohnung zu einem Streit gekommen, weil der Mann verspätet und betrunken erst in der Früh nach Hause gekommen war. Nach dem Notruf rückten Polizeikräfte, Feuerwehr, Rettungsteams und die Sondereinheit Cobra an, da der Mann mit einem Gewehr bewaffnet war und behauptete, eine Zyankali-Kapsel im Mund zu haben. Ein Polizist überwältigte schließlich den Droher, der auf Aufforderung seine Waffe auf den Boden legte: Erst da wurde erkannt, dass sie gar nicht echt war!

Symbolfoto

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