Sa, 25. November 2017

Ohne Kost und Logis

01.10.2008 14:54

Freigelassene Dealer wollen zurück ins Gefängnis

In Spanien haben zwei wegen einer Justizpanne freigelassene türkische Drogendealer darum gebeten, wieder Kost und Logis im Gefängnis zu bekommen. Die beiden Männer hielten sich in Madrid durch Betteln über Wasser, seit sie Mitte Juli auf freien Fuß gesetzt worden seien, berichtete am Mittwoch ein spanischer Justizsprecher.

Die Türken waren im Juli 2006 mit elf Kilo Heroin in Spanien gefasst worden. Seither saßen sie in Untersuchungshaft, ohne dass es zu einem Hauptverfahren kam. Als diese im Juli verlängert werden sollte, stellten die Juristen fest, dass die U-Haft schon länger dauerte als die zulässigen zwei Jahre. Daher mussten die Männer freigelassen werden. Sie müssen aber in Spanien bleiben, bis ihr Prozess beginnt.

Seit ihrer Freilassung irrten die beiden Türken durch Madrid, bettelten und übernachteten in einem Obdachlosenheim, so der Justizsprecher. Sie baten darum, wieder ins Gefängnis geschickt zu werden, was aber, so hieß es von Seiten der spanischen Justiz, rechtlich nicht möglich sei.

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