So, 20. Mai 2018

Wasser sauberer

02.10.2008 19:48

Die Raab erholt sich langsam wieder

Für böses Blut bei den Ungarn hatte im Vorjahr die Schaumbildung auf der Raab gesorgt. Deshalb wurde sogar eine "Task Force" - bis dato nur als Einsatzgruppe beim Militär bekannt - in den Anti-Schmutzwasser-Kampf geschickt. Nun präsentierte die Gewässerkommission ein positives Zwischenergebnis.
Die Verstimmung zwischen Österreich und Ungarn in Sachen Raab-Schaum scheint beigelegt. In den vergangenen Monaten unter-suchten Experten beider Länder den "Gesundheitszustand" des Grenzflusses - und kamen zu einer erfreulichen Diagnose: Dem Gewässer geht's wieder besser, die Belastung durch die viel zitierte Risiko-Chemikalie Naphthalin-1,5-Disulphonat ist zurückgegangen.

Wassergüte verbessert sich
"Die Umsetzung des Aktionsprogrammes - wie die von der Lederfabrik Boxmark kürzlich in Angriff genommene Errichtung der High-Tech-Abwasserreinigungsanlage - werden zu einer weiteren Verbesserung der Wassergüte führen", zeigten sich Wilfried Schimon (Umweltministerium) und Lazlo Kothay (ungarischer Umweltstaatsekretär ) optimistisch.

Das "Steirerkrone"-Interview mit Greenpeace-Chemiker Herwig Schuster findest du in der Infobox!

Weniger euphorisch sind hingegen die Grünen: "Es passiert noch zu wenig in der Steiermark, um die Raab zu sanieren. Das Problem mit den mangelnden Ressourcen bei der Gewässeraufsicht ist nicht behoben." Deshalb sollten auch Berg- und Naturwacht oder Fischerei-Aufseher mit der Überprüfung beauftragt werden, schlägt Klubchefin Ingrid Lechner-Sonnek vor.

von Jörg Schwaiger, "Steirerkrone"

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