Mo, 28. Mai 2018

"Die Ehe nervt"

01.10.2008 10:47

Sehr persönliche Briefe von Lady Di versteigert

Sehr persönliche Briefe von Prinzessin Diana sind in England für mehrere zehntausend Euro versteigert worden. Allein ein Brief an ihre Kinderfrau, in dem die damals 17-Jährige sich beim Tanzen mit einem Elefanten vergleicht, brachte am Dienstagabend im Aktionshaus Reeman Dansie gut 12.000 Pfund (15.700 Euro) ein. In dem 1978 geschriebenen Brief an Kinderfrau Mary Clarke klagt Diana: Sie liebe es zu singen und zu tanzen. "Aber meine Stimme klingt furchtbar und mich tanzen zu sehen ist, als ob man einem Elefanten zusieht."

Im dem Brief berichtet Diana auch von den Bemühungen der Geschwister, einen Mann für ihre Schwester Sarah zu finden. Sämtliche Versuche seien gescheitert. Selbst bei Prinz Charles hätten die Kuppelversuche nichts gefruchtet, worüber aber alle erleichtert gewesen seien. Drei Jahre später war Diana selbst mit dem britischen Thronfolger verheiratet. Die Ehe wurde 1996 geschieden, ein Jahr später starb die Prinzessin bei einem Autounfall in Paris.

„Will wieder auf dem Klo sitzen, statt hineinzuschauen“
Bei der Auktion erzielten drei weitere Briefe zusammen 16.000 Pfund. In einem klagt Diana 1982 über ihre Schwangerschaft mit Prinz William: Obwohl schon im vierten Monat schwanger, sei ihr immer noch übel, "und ich sehne mich nach dem Tag, an dem ich wieder auf dem Klo sitzen kann, statt hineinzuschauen". In dem Brief beschreibt sie auch ihre Langeweile als an die Etikette gebundene Ehefrau des britischen Thronfolgers: "Es ist wunderbar, verheiratet zu sein und jemanden zu haben, dem ich meine Zeit widmen kann. Aber es geht mir einfach auf die Nerven, dass ich mich nicht einmal um meine Wäsche kümmern kann."

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