So, 25. Februar 2018

Senioren zittern

30.09.2008 17:56

Geriatriezentrum Donaustadt wird völlig umgebaut

Grund für die Verzweiflung im Geriatriezentrum Donaustadt sind geplante Umbauarbeiten im Jahr 2011 und die damit angedachte Verlegung der Pensionisten in ein Simmeringer Heim. Für die Beteiligten wäre das mit großen Strapazen verbunden. Die Stadt versucht nun, die Wogen zu glätten. "Hilflose und kranke Menschen abzuschieben, wenn sie sich eingewöhnt haben und mit den Schwestern vertraut sind, ist schlimm", sagt Maria V. Ihre 82-jährige Mutter lebt seit geraumer Zeit in dem Heim in der Donaustadt. Um ihr nahe zu sein, ist sie selbst in den 22. Bezirk übersiedelt.

Im Zuge der geplanten Umbauarbeiten soll die alte Dame Gerüchten zufolge genauso wie die restlichen 370 Bewohner in ein Simmeringer Heim umgesiedelt werden. "Diese Generation hat Österreich wieder aufgebaut.

Ich bin entsetzt, dass man sie jetzt verlegen will", so die besorgte Tochter. Keinen Grund zur Panik sieht man indessen im Büro der Sozialstadträtin Sonja Wehsely: "Niemand muss in den elften Bezirk übersiedeln, wenn er nicht will. Wir werden auch noch nach anderen Alternativen suchen und nach Partnern in der Donaustadt Ausschau halten."

Bei einem Informations-Nachmittag am 10. Oktober ab 15 Uhr im Festsaal des Zentrums können alle Bewohner und Angehörigen ihre Wünsche kundtun.

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