Mo, 19. Februar 2018

Revolver an Schläfe

30.09.2008 17:55

Drei Räuber leeren die Kassa von Taxilenkenker

"In meiner Todesangst dachte ich nur an meinen kleinen Sohn" - "Seither fährt die Angst mit", das gibt ein Wiener Taxler zu, nachdem er von drei Fahrgästen überfallen worden war. Einer der Räuber würgte ihn, der zweite richtete eine Waffe auf ihn und der dritte räumte die Geldbörse aus. Dann sprangen die Verbrecher aus dem Wagen und entkamen unerkannt im Dunkel der Nacht.

Der 39-jährige Familienvater Rasa S. arbeitet seit 15 Jahren als Chauffeur. Vergangene Woche stiegen drei etwa 25-jährige Fahrgäste am Urban-Loritz-Platz in sein Taxi und dirigierten den gebürtigen Serben in eine Favoritner Sackgasse. Am Zielort schlugen die Räuber - wie berichtet - zu. "Ich hatte Riesenangst und hab mich nicht gewehrt", erinnert sich Sasa S.

Danach kamen ihm zwar seine Kollegen Dejan und Sasa zur Hilfe, aber die Räuber waren längst untergetaucht. Auch bei der Polizei gibt es noch keine Spur. "Man hat mir zwar 200 Euro geraubt, aber es ist viel wichtiger, dass ich meinen Sohn wieder in die Arme nehmen konnte", so der Taxler. Der überfallene Taxler Rasa S. (39): "Seither bin ich vorsichtiger."

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