Do, 14. Dezember 2017

Urlaubs-Horror

01.10.2008 15:32

In Griechenland Fuß fast abgerissen

Der Jahresurlaub im Sonnenschein wurde für eine Linzer Kaffeehaus-Besitzerin zum Horror: Am zweiten Tag stürzte sie im Hotel auf der Griechen-Insel Lesbos, riss sich den linken Fuß fast ab. Medizinische Versorgung und Heimtrasport wurden dann zum Albtraum.

Gleich am zweiten Urlaubstag war die 64-jährige Herta St. im Hotel Sandy Bay in Agios Isodoros auf nassen Wegfliesen ausgerutscht, über ungesicherten Leitungen gestürzt. Dabei ist ihr linker Fuß fast abgerissen worden.

Offene Brüche, durchtrennte Arterien
Mehrere Knochenbrüche lagen offen, Aterien waren durchtrennt, alles hing nur noch an ein paar Sehnen und Hautfetzen, berichtet geschockt ihre 43-jährige Tochter Verena P. Sie band die Wunde mit ihrem Badetuch ab, wartete auf Hilfe. Die kam in Form eines Lieferwagens. Ohne Schockbehandlung kam die Schwerverletzte erst in ein Ambulanzzentrum, dann zur Operation ins zwei Stunden entfernte Inselspital.

Keine Schmerzmittel
"Meine Mutter kollabierte, bekam aber keine Schmerzmittel", so Verena P., die versuchte, über die abgeschlossene Reiseversicherung einen Heimtrasport zu organisieren. "Doch die zierten sich, verzögerten alles", ärgern sich Verena P., ihr Mann und ihr Vater. Jetzt liegt Herta St. mit septischer Wunde im Linzer Unfallkrankenhaus, muss ihr Kaffeehaus an der Franckstraße für die nächsten Monate sperren.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden